Weitere Spezialisierung

Schönherr baut Öffentliches Recht mit Weber-Partner aus

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  • JUVE

Seit Mitte September ist Johannes Stalzer (37) Counsel in der Praxisgruppe Wirtschaftsrecht bei Schönherr. Er übernahm dort die Leitung des Bereichs Vergaberecht. Stalzer wechselte von Weber & Partner, wo er zuletzt Equity-Partner war. Für die Kanzlei arbeitete er knapp zwei Jahre.

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Johannes Stalzer
Johannes Stalzer

Stalzer war bereits von 2008 bis Mitte 2010 Junior-Partner bei Schönherr. Anschließend verließ er gemeinsam mit dem bekannten Immobilienrechtler Dr. Alfred Nemetschke die Kanzlei und folgte ihm zu Nemetschke Huber Kolosseus (mehr…). Bereits 2008 war Stalzer mit Nemetschke von CHSH Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati gekommen. Für CHSH war er zunächst als Rechtsanwaltsanwärter, seit 2007 dann als zugelassener Anwalt über drei Jahre in Budapest tätig. Von dort aus hat er vorwiegend grenzüberschreitende Infrastrukturprojekte in CEE und SEE begleitet, darunter ÖPPs in der Bauwirtschaft sowie Autobahnprojekte.

Weiters verfügt er über langjährige Expertise bei Beschaffungen im Bereich der öffentlichen Daseins- und Gesundheitsvorsorge. Zu Stalzers Mandanten zählt unter anderem der private Feuerwehr- und Rettungsdienstanbieter Falck, den er zuletzt auch in dem öffentlichkeitswirksamen Rechtsstreit um die Vergabe von Rettungsdiensten gegen das Land Tirol vertrat (mehr…).

 „Wir freuen uns, dass wir Johannes wieder für unser Team gewinnen konnten. Der Bereich Vergaberecht ist sehr komplex und braucht erfahrene Spezialisten wie ihn, die auch in unserer Region Zentral- und Osteuropa zuhause sind“, sagte Christian Schmelz, der die Praxisgruppe Öffentliches Wirtschaftsrecht bei Schönherr leitet. Dem Team gehört ein Dutzend Berufsträger an, davon sind zwei Partner, einer Counsel, drei Rechtsanwälte und sechs Rechtsanwaltsanwärter. Neben Stalzer arbeiten noch ein weiterer Anwalt und ein Rechtsanwaltsanwärter mit Fokus im Vergaberecht.

Schönherr hat die Counsel-Position neu geschaffen. Ein Counsel befindet sich nicht zwingend auf der Vorstufe zur Partnerschaft. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass ein Counsel Partner wird. Die Kanzlei hatte vor etwa drei Jahren die Position des Junior-Partners abgeschafft und alternative Karrierewege geschaffen, zu denen nun auch die des Counsel hinzukommt. Erst Anfang des Monats war eine Bau- und Immobilienrechtlerin auf dieser Stufe eingestiegen (mehr…).

Weber hatte bereits Anfang des Monats den Wechsel eines jungen Equity-Partners hinnehmen müssen (mehr..). Anfang Mai hatte Steuerrechtlerin Dr. Michaela Petritz-Klar Weber & Partner den Rücken gekehrt und war ebenfalls zu Schönherr gewechselt (mehr…). Die jüngsten Abgänge deuten auf einen gewissen Strategiewechsel der vor allem für ihre kapitalmarktrechtliche Expertise bekannten Kanzlei hin. Während dort vor rund drei Jahren die Zeichen auf einer fachlichen Verbreiterung standen, scheint sie sich nun auf ihre Kerngebiete Kapitalmarktrecht und Corporate .

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