Personalien

Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker!

März 2026

Finance-Partner wird neuer Deutschlandchef bei Mayer Brown

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Der Kreditfinanzierungsspezialist Dr. Martin Heuber wird zum April neuer Managing-Partner der deutschen Mayer Brown-Standorte. Der 45-Jährige löst den Arbeitsrechtler Dr. Guido Zeppenfeld (58) ab, der seit Jahresbeginn die globale Employment & Benefits-Gruppe der US-Kanzlei leitet.

Streitbörger bekommt zwei Büros in Sachsen-Anhalt

Kornelia Grams (57) , Katja Sonne-Albrecht (49) und Matthias Albrecht (48) sind seit März Streitbörger-Partner in Stendal und Magdeburg. Sie kommen aus der Sozietät v.Jagow, die mit der mittelständischen Kanzlei Streitbörger fusionierte. Grams ist Familienrechtlerin, Albrecht ist Verwaltungsrechtler und Sonne-Albrecht die erste Strafrechtlerin in der Streitbörger-Partnerschaft. Mit den Neuzugängen, die ein siebenköpfiges Mitarbeiterteam mitbringen, ist Streitbörger nun an 13 Standorten vertreten – in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. (Foto v.l. Katja Sonne-Albrecht, Matthias Albrecht und Kornelia Grams)

Spieker & Jaeger gewinnt Experten für Kirchenarbeitsrecht

Spieker & Jaeger hat zum März Golo Busch als Salary-Partner geholt. Der Arbeitsrechtler wechselt von der Aderhold und bringt eine besondere Spezialisierung im kirchlichen Arbeitsrecht mit. Busch berät seit vielen Jahren bundesweit kirchliche Arbeitgeber, darunter Körperschaften, Caritasverbände, Einrichtungen der Diakonie sowie Krankenhausträger und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Seine Expertise umfasst das gesamte individuelle und kollektive Arbeitsrecht sowie das Gesundheits- und Sozialversicherungsrecht. Neben der Vertretung vor staatlichen Gerichten verfügt er über umfassende Erfahrung vor kirchlichen Arbeitsgerichten sowie Schlichtungs- und Einigungsstellen. Vor seiner Station bei Aderhold war er unter anderem bei Wolter Hoppenberg, Busch & Cordes sowie als Leiter der Rechtsabteilung der BPG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft tätig.

Baker Tilly verstärkt Arbeitsrecht mit Advant-Partner

Baker Tilly hat zum März Dr. Theofanis Tacou als Partner für das Hamburger Büro gewonnen. Er wechselt von Advant Beiten, wo er ebenfalls Partner war. Tacou bringt umfassende Expertise im Arbeits- und Vergütungsrecht mit und ist spezialisiert auf die Beratung der maritimen Wirtschaft, außerdem gehören Banken, Kapitalverwaltungsgesellschaften und Wertpapierinstitute zu seinen Mandanten. Dabei unterstützt er insbesondere bei der arbeits- und aufsichtsrechtlichen Implementierung von Vergütungssystemen und der Identifizierung von Risikoträgern. Der sowohl in Deutschland als auch in Griechenland zugelassene Rechtsanwalt bringt einen weiteren Anwalt mit zu Baker Tilly. Vor seiner Station bei Beiten war Tacou bei KPMG Law Hamburg und als Local Partner bei GSK Stockmann tätig. Die Arbeitsrechtspraxis von Baker Tilly umfasst nun zwölf Anwälte in Frankfurt, München, Stuttgart und Hamburg unter der Leitung der Frankfurter Partnerin Kerstin Weckert.

Inhouse-Wechsel: Von Merck zu Stada

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Dr. Melanie Eckardt (42) ist zum März von Merck zum Pharmakonzern Stada gewechselt. Dort übernimmt sie die neu geschaffene Position der Global Head Corporate Governance & Legal Operations. Ihr Wechsel ist Teil einer Reihe von personellen Veränderungen in den Rechtsabteilungen beider Unternehmen.

Rimon Falkenfort baut IT-Beratung aus

Die Kanzlei Rimon Falkenfort hat Dr. Roland Steidle zum März für die IT-Beratung an Bord geholt. Der 52-Jährige wechselte als Partner aus der eigenen Kanzlei SWM und berät zu Datenschutz und Cybersecurity sowie zu rechtlichen Rahmenbedingungen künstlicher Intelligenz. Insbesondere auf IT-Auslagerungsprojekte hat sich Steidle spezialisiert, sowie auf datengetriebene Geschäftsmodelle. Zu seinen Hauptmandanten zählt unter anderem die Fraunhofer-Gesellschaft. Rimon, die auf fünf Kontinenten vertreten ist, zählt mit dem Zugang von Steidle nun neun Partner in Deutschland. Bei seiner bisherigen Kanzlei SWM verbleiben weiterhin drei Partner, eine Partnerin und ein of Counsel.

Oppenhoff verstärkt sich mit Expertin für Kartell-Litigation

Oppenhoff hat die Prozessspezialistin Anna-Maria Quinke zum März als Counsel für die Litigation-Praxis in Köln gewonnen. Die 45-Jährige kommt von der Düsseldorfer Litigation-Boutique Dietrich Graf Zedtwitz und wird das Team um Dr. Vanessa Pickenpack verstärken. Quinke verfügt auch über Erfahrung aus Großkanzlei und Prozessfinanzierung: Sie begann ihre Karriere 2011 bei Clifford Chance und war für einige Jahre Investment-Managerin bei dem Prozessfinanzierer Omni Bridgeway. Sie hat einen Schwerpunkt bei kartellrechtlichen Zivilverfahren, etwa zu Schadensersatzansprüchen.

Kirkland landet Coup mit Lateral-Zugang von Milbank

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Kirkland & Ellis holt Dr. Sebastian Heim an Bord. Der 44-jährige Gesellschaftsrechtler und M&A-Spezialist kommt als Equity-Partner von Milbank, wo er ein wichtiger Kopf der aufstrebenden Praxis ist. Der genaue Zeitpunkt des Wechsels ist noch nicht bekannt.

Andersen verstärkt Öffentliches Recht mit Luther-Partner

Andersen hat Dr. Martin Fleckenstein (67) als Partner für den Bereich öffentliches Bau- und Immobilienrecht gewonnen. Der Fachanwalt für Verwaltungsrecht wechselt zum März 2026 von Luther nach Berlin und bringt ein eingespieltes Team mit. Bei Luther verantwortete Fleckenstein den Bereich Öffentliches Wirtschaftsrecht mit Schwerpunkt im öffentlichen Immobilien- und Baurecht. Fleckenstein berät Immobilieneigentümer, Investoren, Bauherren, Projektentwickler sowie Unternehmen der Wohnungswirtschaft, Verbände und die öffentliche Hand. Seine Expertise erstreckt sich über das gesamte öffentliche Bau- und Immobilienrecht mit Fokus auf Bauplanung und Bauordnungsrecht. Dazu gehören auch Denkmal- und Straßenrecht, Umweltrecht, besonderes Städtebaurecht und kommunales Wirtschaftsrecht. Er begleitet komplexe Planungs- und Genehmigungsprozesse, entwirft städtebauliche Verträge und Nachbarschaftsvereinbarungen und vertritt Mandanten vor Verwaltungsgerichten. Der Jurist war zuvor bei Hammonds und Sammler Usinger tätig.

RWE-Jurist wird Partner bei Aderhold

Aderhold hat Dr. Christian Kuhn als Partner für ihr Düsseldorfer Büro gewonnen. Er wechselt nach über 15 Jahren aus dem RWE-Konzern, wo er zuletzt von 2022 bis 2025 die Rechtsabteilung der RWE Renewables Europe & Australia GmbH leitete und Vorstandsmitglied der RWE Pensionsfonds AG war. Zuvor verantwortete er von 2016 bis 2022 als Leiter Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht der RWE AG strategische Restrukturierungsprojekte wie den Carve-out und Börsengang von Innogy sowie den Asset Swap zwischen RWE und E.on. Seine Laufbahn begann Kuhn 2004 bei Beiten Burkhardt in Düsseldorf, bevor er 2009 zu RWE wechselte. Bei Aderhold soll er die etablierte Restrukturierungspraxis verstärken und wird sich auf Restrukturierungen sowie Distressed-M&A-Transaktionen konzentrieren.

Ehemalige Pfizer-Juristinnen gründen Healthcare-Boutique

Annette Scamoni und Daniela Lenz haben mit Anda Legal Services & Strategies eine neue Boutique-Kanzlei gegründet. Beide waren langjährig als Inhouse-Counsel bei Pfizer tätig und spezialisieren sich nun auf die Beratung von Unternehmen aus den Bereichen Healthcare, Life Science und Digitalwirtschaft. Die Kanzlei positioniert sich als externe Rechtsabteilung und bietet projektbezogene rechtliche Begleitung sowie Interim-Support an. Scamoni bringt umfassende Erfahrung aus verschiedenen Unternehmen mit. Sie begann 2005 bei der IT-Firma Pixelpark AG, wechselte 2009 zu Novartis und war ab 2010 bei Pfizer als Legal Director Product Support für Bereiche wie Onkologie, Impfstoffe und Arzneimittelherstellung zuständig. Zuletzt war sie seit April 2024 beim eMobility-Anbieter Digital Charging Solutions tätig. Lenz startete ebenfalls 2010 bei Pfizer und verantwortete dort verschiedene Geschäftsbereiche, von EU Oncology über Rare Disease bis hin zur OTC-Sparte. In ihren letzten Jahren beim Konzern war sie international für Transformations- und Digitalisierungsinitiativen zuständig. Die neue Kanzlei richtet sich an Unternehmen, die flexible Rechtsmodelle zwischen projektbezogener Fachanwaltsberatung und einer vollständigen internen Rechtsabteilung benötigen. Besonders KMU, Start-ups und Scale-ups sollen von dem Konzept profitieren.