Österreichs Spitzenkanzlei holt Millionen für Minister Eichel
Da hat Bundesfinanzminister Hans Eichel auch einmal Grund zum Lächeln: Der Bundesrepublik Deutschland steht das Vermögen eines Stasi-Unternehmens in Höhe von rund 190 Millionen Euro zu. Dies hat vor kurzem der Oberste Gerichtshof der Bundesrepublik Österreich nach rund zehn Jahre währender Auseinandersetzung entschieden. Die Richter urteilten, dass das Ost-Berliner Außenhandelsunternehmen F. C. Gerlach ein Staatsbetrieb der DDR war und dessen Vermögen damit der DDR-Rechtsnachfolgerin Deutschland gehöre. Dieses belief sich Anfang der 90er Jahre auf gut 74 Millionen Euro und ruhte ursprünglich auf einem Konto der Schoellerbank in Wien. Mit Zinsen und Verfahrenskosten ist die Summe, die die Gerlach-Nachfolgegesellschaft Fortintakt begleichen muss, nun auf 190 Millionen Euro gestiegen.
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