Weiterlesen mit
- Zugang zu allen digitalen JUVE Inhalten inklusive E-Paper aller Magazine
- Exklusiver Zugang zu allen Rankings, Datenanalysen und Hintergrundartikeln
- Inhouse-Teams erhalten kostenfreien Zugriff
- Themennewsletter JUVE Business Weekly und JUVE Tech Weekly
4 Wochen gratis testen
Firmenabo buchenIhre Firma hat bereits ein JUVE+-Abo? Zum Login
++++ Die erste Folgeinsolvenz der Pleite der Philipp Holzmann AG ist Anfang April eingetreten. Es hat die Imbau Industrielles Bauen GmbH mit rund 1800 Mitarbeitern getroffen. Als vorläufige Insolvenzverwalterin der zahlungsunfähig gewordenen Tochter des Baukonzerns wurde die Kronberger Rechtsanwältin Angelika Amend (Amend & Collegen) eingesetzt. Zeitungsberichten zufolge lehnte der Holzmann-Verwalter Ottmar Hermann (Hermann, Bähr, Michl, Lenhard, Fiedler) das Amt zuvor wegen möglicher Interessenkonflikte ab. ++++ ++++ Angelika Amend (Amend & Collegen) ist daneben zur vorläufigen Verwalterin des Bad Nauheimer IT-Dienstleisters Heyde AG bestellt worden. In dem Unternehmen, das insgesamt 1000 Arbeitnehmer beschäftigt, wurde noch Wochen vor der Insolvenz an einer Restrukturierung gefeilt. Jedoch stellten die Banken während der laufenden Gespräche die Zahlungen ein. Trotzdem hoffe man auf den Einstieg strategischer Investoren, hieß es. ++++ ++++ Die Tochter des Musical-Anbieters Stella AG, die Broadway Managment GmbH (BMM), hat Anfang Mai Insolvenzantrag gestellt. Die bereits 1999 in Konkurs gegangene Stella AG wurde vor zwei Jahren nur durch den Verkauf an die Deutsche Entertainment AG vor dem endgültigen Aus bewahrt (Artikel in diesem Heft). Zum vorläufigen Insolvenzverwalter der BMM wurde nun Hinnerk-Joachim Müller ernannt, die Tochtergesellschaften der BMM werden vorläufig von Reinhard Titz verwaltet. Beide Rechtsanwälte stammen aus der Hamburger Kanzlei Schwermer Müller Titz Tötter Breutigam Herdt Krause. In der BMM sind die einzelnen Stella-Musicals zusammengefasst. Nur einen Tag vor der Antragsstellung wurde das Engagement “Oh! What a Night” im Hamburger Operettenhaus an den niederländischen Theaterbetreiber Stage Holding International verkauft. Beobachter werten dies als ungewöhnlich und problematisch. Zudem verwundere es, dass zwar die Tochtergesellschaft mit dem Kern des Musical-Betriebs pleite sei, die Mutter Stella aber gesund sein solle. ++++ ++++ Der Paderborner Möbelproduzent Welle Möbel GmbH hat ebenfalls Anfang Mai Insolvenz anmelden müssen. Vom Konkurs des Herstellers von Büro-, Baby- und Jugendmöbeln sind rund 1000 Beschäftigte in vier Werken betroffen. Zum vorläufigen Verwalter wurde der Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Frank Kebekus (Kebekus & Zimmermann Rechtsanwälte) bestellt. ++++ ++++ Dr. Thomas Hoffmann hat die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG bei der Gewährung des Massekredits an die Herlitz AG beraten. Der Berliner Partner von Nörr Stiefenhofer Lutz wurde dabei unterstützt von Dr. Wilhelm Bellut und Christian Kirchner. Die Bank ist Konsortialführerin der insgesamt elf beteiligten Kreditinstitute, die dem seit Anfang April insolventen Schreibwarenhersteller 35 Millionen Euro gewährten. ++++