Kennen Sie Manfred Göbels? Nein? Ist auch nicht schlimm. Göbels, Mitglied der erweiterten Führung von DaimlerChrysler und im Aufsichtsrat des Unternehmens, ist in seiner Freizeit Vorsitzender des Deutschen Führungskräfteverbandes (ULA). Und in dieser Eigenschaft wettert er über die Pläne des Bundeswirtschaftsministers, die Auszahlung des Insolvenzgeldes auf Höhe der Beitragsbemessungsgrenze von 5.100 Euro zu beschränken. Er sieht seine Klientel, die „Leistungsträger“, erneut als „Zahlmeister des Sozialstaates“, wenn sich Rot-Grün durchsetzt.Göbels scheint ziemlich allein auf weiter Flur. Denn die Pläne werden sonst in Kreisen der Wirtschaft begrüßt. So sprach der DIHK von einem „ersten Schritt“.
Mit ihrem Gesetzesentwurf reagiert die Bundesregierung auf die gestiegene Zahl der Insolvenzen, welche die von allen Unternehmen aufgebrachte Umlage für das Insolvenzgeld 2002 um 40 Prozent in die Höhe schnellen ließ – auf zuletzt 1,9 Milliarden Euro. Es scheint also Handlungsbedarf zu bestehen.
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