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AUA setzt auf Grundei, Betriebsräte vertrauen Gerlach

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Die österreichische Lufthansa-Tochter AUA Austrian Airlines baut 150 ihrer 6.320 Stellen in Verwaltung, Technik und im Flugbetrieb ab. Die Kürzungen sollen Einsparungen von rund 10 Millionen Euro bringen. Für die betroffenen Mitarbeiter erarbeiten das Unternehmen und Betriebsräte nun einen Sozialplan.

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Roland Gerlach
Roland Gerlach

Hintergrund ist der Betriebsübergang von der AUA zur Regionaltochter Tyrolean Airways, der zum Juli 2012 wirksam geworden ist. Damit wurden der Flugbetrieb von AUA und Tyrolean zusammengelegt.

Jetzt sollen Doppelgleisigkeiten abgebaut werden: Die heute an zwei Standorten befindlichen Teile der Flugleitzentrale werden am Drehkreuz Wien gebündelt, in Innsbruck wird die Zentrale für die gesamte Flugadministration angesiedelt. Im Bereich der technischen Wartung werden bestimmte Aufgaben wie das Engineering, die Planung und Steuerung bei Tyrolean Airways zusammengezogen. Die technische Wartung der Flotten selbst soll weiter an unterschiedlichen Standorten erbracht werden.

Berater AUA/Tyrolean
Zandl Grundei (Wien): Dr. Andreas Grundei (Arbeitsrecht)
Inhouse (Wien): Nicht bekannt

Berater Betriebsräte
Gerlach (Wien): Dr. Roland Gerlach (Arbeitsrecht) – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Beide Seiten greifen bei den Verhandlungen auf ihre bewährten Berater zurück.

Grundei betreut die Unternehmen bereits seit 1994. Zuletzt vertrat er etwa Tyrolean Airways in einem Rechtsstreit zwischen der Fluggesellschaft und dem Betriebsrat Bord, der im Sommer vor dem EuGH landete (Az.: C‑132/11). Auch bei den Verhandlungen rund um den Betriebsübergang war Grundei für die Fluggesellschaften tätig.

Gerlach beriet die Betriebsratsseite und die Piloten ebenfalls im Zusammenhang mit dem Betriebsübergang. Er war bis Anfang 2011 in gemeinsamer Kanzlei mit der ebenfalls bekannten Arbeitsrechtlerin Dr. Sieglinde Gahleitner.

Zu Fragen des Betriebsübergangs wurde seinerzeit zudem die Kanzlei Freimüller Obereder Pilz & Partner von Gewerkschaftsseite mit einem Gutachten beauftragt. Die Unternehmen griffen auf den renommierten Arbeitsrechtler Prof. Dr. Georg Schima von Kunz Schima Wallentin für ein Gutachten zurück.

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