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Streit um CO2-Aufschlag beigelegt
Der Energiekonzern RWE hat sich verpflichtet, innerhalb von vier Jahren rund 6.300 Megawatt Strom an Industriekunden zu versteigern. Das Bundeskartellamt stellte nach dieser Zusage ein Missbrauchsverfahren gegen das Essener Unternehmen ein. Die Behörde hatte das Verfahren im Jahr 2005 auf Beschwerden der Verbände VIK, WVM und Neue Energieanbieter eingeleitet. Hintergrund war die Strompreisgestaltung von RWE, die einen CO2-Aufschlag auf die Tarife der Industriekunden erhoben hatte, obwohl der Stromriese die CO2-Zertifikate von der Bundesregierung zuvor unentgeltlich erhalten hatte. Der VIK kündigte nach der jetzigen Einigung an, eine zivilrechtliche Musterklage gegen RWE auf Rückerstattung überzahlter Entgelte zu prüfen.