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Allianz-Tochter erwirbt Mehrheit an MAN Roland

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Der Münchner Mischkonzern MAN hat sich von 65 Prozent seiner Anteile an der Tochter Roland Druckmaschinen AG getrennt. Käufer ist die Beteiligungsgesellschaft der Allianz-Gruppe, Allianz Capital Partners (ACP). Der Wert der Beteiligung liegt bei 556,4 Millionen Euro. MAN Roland soll in einem Gemeinschaftsunternehmen mit ACP aufgehen, an dem MAN weiter zu 35 Prozent beteiligt sein wird. Die Roland AG ist nach Heidelberger Druck der zweitgrößte Druckmaschinenhersteller der Welt und erzielte im Geschäftsjahr 2005 mit knapp 8.800 Mitarbeitern an den Standorten Offenbach, Augsburg und Plauen einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro. Dabei erwirtschaftete das lange defizitäre Unternehmen ein operatives Ergebnis von 65 Millionen Euro. Der Wert der jetzigen Transaktion liegt bei rund 850 Millionen Euro. (René Bender)

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Berater ACP

Shearman & Sterling (Düsseldorf): Georg Thoma, Dr. Harald Selzner (beide M&A/Gesellschaftsrecht), Dr. Andreas Diem (Finanzierung; München), Reinhard Stockum (Steuerrecht; Frankfurt), Dr. Thomas Nägele (Gewerblicher Rechtsschutz; Mannheim); Associates: Dr. Marco Sustmann, Dr. Martin Neuhaus, Dr. Judith Eisenberg, Sebastian Horz, Stefan Lieck, Anja Dickgreber (alle M&A/Gesellschaftsrecht), Christian Engelhardt (Gewerblicher Rechtsschutz; Mannheim)

@Hengeler Mueller (Düsseldorf): Jochen Burrichter; Associate: Dr. Marlen Röhrig (beide Kartellrecht) – aus dem Markt bekannt

Berater MAN

Freshfields Bruckhaus Deringer (Düsseldorf): Dr. Axel Epe (Unternehmensrecht), Dr. Burkhard Richter (Kartellrecht); Associates: Dr. Nina Böttger (Unternehmensrecht), Dr. Till Steinvorth (Kartellrecht)

Inhouse (München): Michael Fontaine (Leiter Rechtsabteilung) – aus dem Markt bekannt

Zuletzt hatte sich MAN bei einer ganzen Reihe von Transaktionen ausschließlich auf die aus vier Juristen bestehende Inhouse-Abteilung verlassen: Dies gilt etwa für die Veräußerungen der MAN Logistics (JUVE 07/05) sowie der MAN Technologie, des Penzberger Komponentenwerks und auch den Verkauf der Reste des Autozulieferers SHW und der MAN Wolfkran. Hengeler war in der Vergangenheit bereits häufiger für ACP tätig, sowohl bei Transaktionen als auch kartellrechtlich.

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