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Allianz-Tochter erwirbt Mehrheit an MAN Roland

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Der Münchner Mischkonzern MAN hat sich von 65 Prozent seiner Anteile an der Tochter Roland Druckmaschinen AG getrennt. Käufer ist die Beteiligungsgesellschaft der Allianz-Gruppe, Allianz Capital Partners (ACP). Der Wert der Beteiligung liegt bei 556,4 Millionen Euro. MAN Roland soll in einem Gemeinschaftsunternehmen mit ACP aufgehen, an dem MAN weiter zu 35 Prozent beteiligt sein wird. Die Roland AG ist nach Heidelberger Druck der zweitgrößte Druckmaschinenhersteller der Welt und erzielte im Geschäftsjahr 2005 mit knapp 8.800 Mitarbeitern an den Standorten Offenbach, Augsburg und Plauen einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro. Dabei erwirtschaftete das lange defizitäre Unternehmen ein operatives Ergebnis von 65 Millionen Euro. Der Wert der jetzigen Transaktion liegt bei rund 850 Millionen Euro. (René Bender)

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