Juve Plus Asset-Tausch

Cemex und Holcim einigen sich mithilfe von Noerr und Linklaters

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Die Zementhersteller Holcim und Cemex haben sich auf einen Asset-Tausch geeinigt. Ein geplantes Joint Venture wurde hingegen abgeblasen. Aufgrund der angepassten Transaktion wird Cemex 45 Millionen Euro an Holcim zahlen. Die Deals sind kartellrechtlich schon freigegeben.

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Christoph Spiering
Christoph Spiering

Der Asset-Tausch sieht vor, dass Holcim einerseits das deutsche Unternehmen Cemex West erhält und mit seinem eigenen Geschäft in Norddeutschland verbinden wird. Andererseits wird Cemex Eigner des tschechischen Geschäfts von Holcim. Ursprünglich wollten Holcim und Cemex auch ein Joint Venture in Spanien gründen. Nun einigten sich die beiden Unternehmen aber nur darauf, dass der mexikanische Zementhersteller Cemex dort zwei große Herstellungsanlagen von Holcim erwirbt.

Die Verhandlungen mit Cemex hatte das Schweizer Unternehmen Holcim schon aufgenommen, bevor die Großfusion mit dem französischen Rivalen Lafarge bekannt wurde. In Bezug auf diesen Zusammenschluss steht ein noch größerer Spartenverkauf an, um den kartellrechtlichen Anforderungen zu genügen.

Berater Cemex
Noerr (Berlin): Dr. Christoph Spiering, Dr. Tibor Fedke (beide Federführung; beide Corporate), Dr. Carsten Heinz (Steuern/Strukturierung), Dr. Kathrin Westermann, Dr. Michael Bergmann (beide Kartellrecht), Dr. Tom Billing (Vertriebsrecht), Dr. Florian Ehrich (Immobilienrecht), Barbara Kusak (Corporate), Dita Sulcova (Steuern/Akquisitionsstrukturierung; beide Prag); Associates: Robert Korndörfer (Federführung; London), Maximilian Wehage (beide Corporate), Florian-Felix Marquardt (Corporate/Steuern/Strukturierung), Dr. Clemens Schönemann (Immobilienrecht)
Clifford Chance (Madrid): Luis Alonso – aus dem Markt bekannt
Uría Menéndez (Spanien) – spanisches Kartellrecht
Inhouse Recht (Madrid): Juan Pelegrí y Girón (General Counsel EMEAA), Benedikt Jodocy (Vice President Legal & Sustainability) – aus dem Markt bekannt

Mario Pofahl
Mario Pofahl

Berater Holcim
Linklaters (Frankfurt): Stephan Oppenhoff (Federführung), Dr. Michael Ehret (Steuern), Alexander Kolb (Madrid); Associates: Mario Pofahl (Federführung), Mareike Ackermann, Dr. Jonas Hermann, Esteban Arza (Madrid)
Freshfields Bruckhaus Deringer (Düsseldorf): Dr. Peter Niggemann (Kartellrecht) – aus dem Markt bekannt
PRK Partners (Prag): Dr. Radan Kubr – aus dem Markt bekannt
Inhouse Recht (Zürich): Lukas Studer – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Linklaters hat die Beziehung zu Holcim in den vergangenen Jahren intensiviert. So beriet der Frankfurter Partner Dr. Marco Carbonare 2013 zu einer Hochzinsanleihe. Noch bevor das Pariser Büro von Linklaters mit der Lafarge-Fusion befasst wurde, hatte das Team um Oppenhoff die Cemex-Transaktion auf dem Tisch.

Das Berliner Büro von Noerr vertrat Cemex bereits in einem aufsehenerregenden Verfahren um Sammelklagen bei Kartellschadensersatz. Die belgische Aktiengesellschaft Cartel Damage Claims verlangte zuletzt vor dem Landgericht Düsseldorf Schadensersatz von sechs Zementherstellern, die das Bundeskartellamt 2003 wegen kartellrechtswidriger Absprachen mit Bußgeldern belegt hatte – darunter Cemex.

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