Pandemiebekämpfung

Bund schließt mithilfe von Clifford und CBH Impfstoff-Verträge über knapp 3 Milliarden Euro

Die Bundesregierung sorgt für künftige Pandemien vor und sichert sich Produktionskapazitäten für Impfstoffe. Dazu hat der Bund mit fünf Unternehmen und Konsortien Verträge zur Bereitstellung von Corona-Impfstoffen bis 2029 abgeschlossen – und rechnet dafür mit Kosten von rund 2,9 Milliarden Euro.

Teilen Sie unseren Beitrag
Laborantinnen am BioNTech-Produktionsstandort in Marburg.

Die im Wirtschaftsministerium angesiedelte Taskforce ‚Impfstoffproduktion‘ hat die langfristigen Verträge mit den Unternehmen BioNTech, Celonic und IDT sowie den Bietergemeinschaften CureVac/GSK und Wacker/Corden ausgehandelt. Die sogenannten Pandemiebereitschaftsverträge sollen Impfstoffengpässen vorbeugen und gewähren der Bundesregierung im Pandemiefall den Zugriff auf Produktionskapazitäten der Unternehmen. Zudem umfassen die Verträge auch Vereinbarungen zur Herstellung und Lieferung von Impfstoffen an die Bundesregierung.

Claudia Nawroth

Berater BMWK/Taskforce Impfstoffproduktion
Clifford Chance (Düsseldorf): Dr. Claudia Nawroth (Federführung), Dr. Ulrich Reese (beide Corporate/Healthcare), Dr. Thomas Voland (Regulierung), Marc Besen (Kartellrecht/Vergaberecht), Steffen Amelung (Vergaberecht; Frankfurt); Associates: Carolin Kemmner, Caroline Giesen, Haruka Okihara, Marlene Kießling (alle Corporate/Healthcare), Caroline Scholke (Kartellrecht)
CBH Rechtsanwälte (Köln): Prof. Dr. Stefan Hertwig (Federführung), Andreas Haupt (beide Vergaberecht), Dr. Jan Deuster (Beilhilferecht), Kristin Kingerske; Associates: Lara Itschert, Max Burmeister (alle Vergaberecht)
Inhouse: Hilla Mareike Staib – aus dem Markt bekannt

Berater BioNTech
AntweilerLiebschwagerNieberding (Düsseldorf): Dr. Clemens Antweiler (Vergaberecht) – aus dem Markt bekannt
Inhouse Recht: Silvia Reuschenbach, James Ryan, Christina Haeseler – aus dem Markt bekannt

Stefan Hertwig

Berater CureVac/GSK
Baker McKenzie (Berlin): Dr. Marc Gabriel (Vergaberecht), Dr. Martin Altschwager (Pharma/Health Care), Dr. Janet Butler (Öffentliches Recht/Health Care), Holger Engelkamp (Corporate/Health Care; beide Federführung),
Dr. Katharina Weiner (Düsseldorf), Dr. Andreas Schulz (beide Vergaberecht)
Inhouse (Tübingen): Dr. Marco Rau (General Counsel)
Linklaters (Berlin): Dr. Jan Endler (Vergaberecht), Dr. Rupert Bellinghausen (Corporate/Health Care; Frankfurt); Associates: Rico Kaßmann (Vergaberecht), Anke Krause (Corporate/Health Care; Frankfurt)
Inhouse Recht (GSK): Vanessa Huybrechts ­– aus dem Markt bekannt

Berater Wacker/Corden
Noerr (Dresden): Evelyn Schulz (Health Care; Federführung), Jens Gehlich (Corporate), Peter Scheuch (Steuern), Julian von Lucius (Regulierung; Berlin), Volker Bock (Anlagenbau); Associates: Susann Jahn (Health Care), Hans Kenschke (Corporate)
Inhouse Recht (Wacker): Dr. Frauke Bemberg – aus dem Markt bekannt
Inhouse Recht (Corden): Nicolas Reischer – aus dem Markt bekannt

Berater Celonic
SGP Rechtsanwälte (Neu-Ulm): Carl-Christian Fricker – aus dem Markt bekannt

Clemens Antweiler

Berater IDT Biologika
Inhouse Recht: Tino Drosdziok – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Der Bund setzte auf zwei Kanzleien: Clifford Chance hat die rechtlich innovativen und anspruchsvollen Pandemiebereitschaftsverträge entworfen und mit den Bietern verhandelt. CBH war mit der Durchführung des komplexen Vergabeverfahrens vertraut.

Die renommierte Health-Care-Praxis unter Leitung des Düsseldorfer Clifford-Partners Reese hat die Bundesregierung bereits in der Vergangenheit bei pandemiebezogenen Projekten beraten, etwa zur Corona-Warn-App, zur Integration des digitalen Impfzertifikats in die Praxisverwaltungssysteme der Ärzte sowie zu Lieferverträgen für Corona-Medikamente. Im aktuellen Mandat zu den Pandemiebereitschaftsverträgen hatte die Düsseldorfer Counsel Nawroth die Federführung.

Jan Endler

Auch die Vergaberechtspraxis der Kölner Kanzlei CBH um die Partner Hertwig und Haupt berät regelmäßig Bundesministerien zu vergaberechtlichen Themen, etwa das Auswärtige Amt zur IT-Verkabelung.

Linklaters pflegt weltweit enge Mandatsbeziehungen zu GSK. Die rein auf Vergaberecht spezialisierte Einheit AntweilerLiebschwagerNieberding hat BioNTech nach JUVE-Informationen erstmals beraten und kam soweit bekannt über eine Empfehlung an das Mandat.

Artikel teilen

Lesen sie mehr zum Thema

Deals Corona-App

Clifford verhandelt für Bundesregierung Verträge mit SAP und Telekom

Deals Corona-Impfstoff

CureVac baut weiter ihr Produktionsnetzwerk aus

Deals Biosimilars

Fresenius Kabi kauft mit Linklaters für 500 Millionen in Spanien zu

Deals Krebstherapie

Covington und Skadden begleiten neue BioNTech-Forschungskooperation