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Weber berät OMV bei größter Emission 2018

Der Wiener Energiekonzern OMV hat eine Anleihe mit einem Gesamtvolumen von einer Milliarde Euro begeben. Die Emission, die sich in zwei Tranchen von je 500 Millionen aufteilt, ist damit die größte österreichische Unternehmensanleihe des Jahres 2018.

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Christoph Moser
Christoph Moser

Beide Tranchen unterscheiden sich in Laufzeit und Verzinsung: Die fünfjährige Anleihe ist mit 0,75 Prozent verzinst, die zehnjährige mit 1,875 Prozent. Trotz der unruhigen Zeiten am Kapitalmarkt konnten beide erfolgreich bei den Anlegern platziert werden. Die Schuldverschreibungen sind an der Wiener und an der Luxemburger Börse zum Handel am geregelten Markt zugelassen. Begleitet wurde die Emission von einem Bankenkonsortium unter Führung der Citigroup, Crédit Agricole, DZ Bank, Raiffeisen Bank sowie SMBC Nikko.

Die OMV fördert und vermarktet Öl und Gas, innovative Energielösungen und petrochemische Produkte. Mit einem Konzernumsatz von rund 20 Milliarden Euro und mehr als 20.000 Mitarbeitern im Jahr 2017 gehört der Energiekonzern zu den größten börsenotierten Industrieunternehmen Österreichs. Ende 2017 hatte die OMV mit der größten Unternehmensanleihe des vergangenen Jahres ebenfalls eine Milliarde Euro eingesammelt, damals jedoch in einer Tranche.

Berater OMV
Weber Rechtsanwälte (Wien): Christoph Moser (Federführung), Prof. Dr. Stefan Weber; Associates: Angelika Fischer, Yvonne Gutsohn (beide Rechtsanwaltsanwärterinnen; alle Kapitalmarktrecht)
Inhouse Recht (Wien): Dr. Ulrich Tauböck (Head of Corporate Law & Company Secretary), Dr. Lena Winkler, Dr. Patrick Schinnerl-Liertzer (beide Senior Legal Counsel)

Karsten Wöckener
Karsten Wöckener

Berater Banken
White & Case (Frankfurt): Karsten Wöckener (Federführung), Rebecca Emory, Dr. Cristina Freudenberger (alle Kapitalmarktrecht), Alexander Born (Steuerrecht); Associates: Philipp Kronenbitter, Daniel Gillenkirch (beide Kapitalmarktrecht)
Wolf Theiss (Wien): Dr. Niklas Schmidt, Dr. Eva Stadler (beide Steuerrecht)
Inhouse Recht (Crédit Agricole; Paris): Bhupinder Grewal (DCM Legal)
Inhouse Recht (SMBC Nikko Capital Markets; London): Rie Umpleby (Co-head of Transaction legal / Executive Director)
Inhouse Recht (Raiffeisen Bank International; Wien): Jörg Liesenfeld (Managing Director, Head of Transaction Management Group), Michaela Domnanovich (Director, Transaction Management Group)
Inhouse Recht (Citigroup Global Markets; London): Annabel Balance (DCM Legal)
Inhouse Recht (DZ Bank; Frankfurt): Hartmut Schulz (Konzern Treasury, Dokumentation Konzern-/Fremdemissionen)

Hintergrund: Alle Inhouse-Berater sind aus dem Markt bekannt.

Das Gespann aus Weber und White & Case ist für Fremdkapitalmarkttransaktionen der OMV inzwischen gesetzt. Weber-Partner Moser berät die Emittentin und White & Case Partner Wöckener steht auf Seite der Banken. Wie bereits beim Milliarden-Bond Ende 2017 übernahm Wolf Theiss-Steuerrechtspartner Schmidt die steuerliche Beratung zum österreichischen Recht. Für die steuerlichen Aspekte nach luxemburgischem Recht zogen die Frankfurter dem Vernehmen nach die Luxemburger Kanzlei Nauta Dutilh hinzu.

Wolf Theiss hatte zuletzt auch im Sommer 2018 bei einer OMV-Hybridanleihe die Banken beraten. Damals standen die Bank- und Kapitalmarktexperten um Dr. Claus Schneider den deutschen Anwälten als Local Counsel zur Seite.

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