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DLR und Esnis geben Startschuss für Galileo

Das europäische Satellitensystem Galileo geht in die erste Phase des Betriebs. Das Generalunternehmen Esnis und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterzeichneten einen entsprechenden Vertrag für die so genannte In-Orbit Validierungsphase (IOV). Diese umfasst den Betrieb der ersten vier Testsatelliten und die Wartung der Bodenstationen in Oberpfaffenhofen und Fucino (Italien). Die IOV-Phase wird trotz weiterhin nicht gesicherter Finanzierung des 3,4 Milliarden teuren europäischen Prestigeprojekts starten. Im Sommer hatte sich ein privates Unternehmenskonsortium wegen zu hoher Risiken aus dem Projekt zurückgezogen.

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Nun streiten sich die europäischen Verkehrsminister um die noch nicht gedeckten Aufbaukosten in Höhe von 2,4 Milliarden Euro. Eine Milliarde Euro ist bereits aus EU-Mitteln gedeckt. Galileo soll in Ergänzung zum US-amerikanischen Global Positioning System (GPS) als Navigationssystem mit unterschiedlichen Einsatzgebieten dienen.

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