Die Kaffeedynastie Herz steigt beim Modehersteller Escada ein und hievt umgehend ihren treuesten Berater Prof. Dr. Reinhard Pöllath in den Aufsichtsrat.
Im Transaktionsgeschäft der deutschen Wirtschaft gibt es immer weniger Konstanten: Eine davon sind die Investitionen der Familie Herz. Von ihrem Kerngeschäft Tchibo ausgehend haben die Familienmitglieder immer wieder durch größere Beteiligungen für Aufsehen gesorgt. Der jüngste Coup: Die Brüder Wolfgang und Michael Herz steigen mit etwa 25 Prozent beim angeschlagenen Familienunternehmen Escada ein, gleichzeitig gewährt die HVB eine Kreditlinie in Höhe von 90 Millionen Euro. Möglich wurde der Einstieg der Herz-Brüder durch Kapitalerhöhungen in Höhe von rund 50 Millionen Euro. Dass daraus kein unerlaubtes Zusammenwirken der Minderheitsbeteiligten wurde, darüber wachte eine weitere Konstante im Leben der Familie Herz - Prof. Dr. Reinhard Pöllath.
Sein Name findet sich immer wieder in der jüngeren Historie der Unternehmerfamilie. Als Schlichter trat der Anwalt 2002 im Familienstreit um das Tchiboerbe an, wo er über eine Position im Aufsichtsrat auf den Posten des Vorstandsvorsitzenden der Holding kam. Wenig später zeigte sich Pöllath einmal mehr als strategischer Berater: Er beriet die Brüder Wolfgang und Michael sowie deren Mutter Ingeborg Herz bei der Übernahme von 40 Prozent an Tchibo, als die Geschwister Günther und Daniela Herz ausstiegen.
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