Juve Plus Nachfolgelösung mit Private-Equity

Flick Gocke und Hengeler bringen Duvenbeck und Waterland zusammen

Die Private-Equity-Gesellschaft Waterland hat sich mehrheitlich an der Logistikgruppe Duvenbeck beteiligt. Der bisherige Alleineigentümer Thomas Duvenbeck bleibt an dem Traditionsunternehmen mit rund 30 Prozent beteiligt, heißt es. Eine Minderheitsbeteiligung erhält zudem das Top-Management.

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Duvenbeck zählt mit rund 6.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von zuletzt rund 700 Millionen Euro zu den großen Mittelständlern im Logistikbereich.

Alexander Nolte

Thomas Duvenbeck führte das 1932 gegründete Unternehmen in der dritten Generation, entschied sich aber nun für eine Nachfolgelösung zusammen mit Private-Equity-Investoren.

Das niederländische Beteiligungshaus Waterland verwaltet ein Vermögen von rund 9 Milliarden Euro.

Hierzulande erwarb die Investment-Gesellschaft Anfang des Jahres auch die Ruf Gruppe. Sie gehörte zuvor der Nord Holding und erwirtschaftete rund 60 Millionen Euro.

Berater Waterland
Hengeler Mueller: Dr. Alexander Nolte (Düsseldorf), Dr. Jens Wenzel (Berlin; beide Federführung; beide M&A), Dr. Thorsten Mäger (Kartellrecht; Düsseldorf), Hendrik Bockenheimer (Arbeitsrecht), Dr. Nikolaus Vieten (Finanzierung; beide Frankfurt), Dr. Gunther Wagner, Marius Marx (beide Steuern; beide München), Patrick Wilkening (IP/IT), Dr. Anja Balitzki (Kartellrecht; beide Düsseldorf), Peter Dampf (Finanzierung; Frankfurt);  Associates: Dr. Alexander Orlowski, Theresa Scharff (beide Berlin), Dr. Nicholas Kubesch, Malte Christians, André Jahn (alle Frankfurt), Dr. Johannes Fütterer (Düsseldorf; alle M&A), Dr. Sebastian Dworschak (Kartellrecht), Dr. Frederic Geber (Öffentliches Recht; beide Düsseldorf), Dr. Andreas Kaletsch (Arbeitsrecht), Daniel Adolph (Finanzierung), Dr. Talbot Zander (Immobilienrecht),  Patrick Schmidt (IP/IT; alle Frankfurt)
Wolf Theiss (Wien): Florian Kusznier, Martina Edlinger (beide Federführung), Maciej Olszewski (Warschau), Mircea Ciocirlea (Bukarest); Associates: Nikolaus Wollner, Katerina Kulhankova (Prag), Zoltan Bodog (Budapest), Dalibor Palaticky (Bratislava; alle Corporate/M&A)

Jens Eggenberger

Berater Thomas Duvenbeck
Flick Gocke Schaumburg (Bonn): Dr. Jens Eggenberger (Federführung), Christian Zimmermann (Hamburg; beide M&A), Dr. Florian Haus (Kartellrecht); Associates: Dr. Christoph Brünger, Dr. Benjamin Westermann (beide M&A; beide Hamburg), Anika Wegner (Corporate/M&A), Fabian Schmidt (Kartellrecht)
Jesse Müllerthuns (Berlin): Dr. Thomas Müller-Thuns (Steuern) – aus dem Markt bekannt

Berater Banken
White & Case (Frankfurt): Andreas Lischka, Dr. Sascha Schmidt (beide Finanzrecht) – aus dem Markt bekannt

Notar
Notariat Mittelweg (Hamburg): Dr. Julia Schwahn – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Die Mandatsbeziehung zwischen Hengeler und Waterland ist seit 2014 ausgesprochen stabil. Ihr Düsseldorfer Partner Nolte, der parallel für Waterland auch den Ankauf der Ruf Gruppe steuerte, teilte sich in der Duvenbeck-Transaktion die Federführung mit dem Berliner Transaktionsanwalt Wenzel.

Für die Due Diligence und rechtlichen Themen in Österreich und Osteuropa, wo weitere Niederlassungen von Duvenbeck sind, wurde Wolf Theiss engagiert. Wenzel hatte mit dem dortigen Lead-Partner Kusznier beispielsweise auch in der Beratung von GreatStar Europe zusammengearbeitet, als diese sich im vergangenen Jahr die norddeutsche Behrens-Gruppe sicherte. Die eingespielte Zusammenarbeit im Cross-Border-Geschäft geht zurück bis in die Kuzniers-Zeit bei Schönherr. Er war 2019 zur Wettbewerberin Wolf Theiss gewechselt und koordinierte nun zusammen mit der Senior Associate Edlinger die Transaktion.

Florian Kusznier

Flick Gocke, die die Verkaufsverhandlungen aufseiten von Duvenbeck in rechtlicher Hinsicht unterstützte und dafür auch mit Kanzleien aus ihrem internationalen Netzwerk zusammenarbeitete,  berät das Familienunternehmen und seinen bisherigen Alleingesellschafter schon seit mehr als zwanzig Jahren bei gesellschaftsrechtlichen Sonderthemen. Die Wirtschaftsprüfer der multidisziplinären Einheit sind fortlaufend für Duvenbeck im Einsatz.

Für steuerliche Themen hingegen wendet sich Duvenbeck nach Marktangaben regelmäßig an die Berliner Einheit Jesse Müllerthuns.

Die Finanzierung der Transaktion ist mithilfe eines Akquisitionskredits gesichert. Dieser wird von White & Case-Mandanten bereitgestellt, heißt es im Markt.

Copyright Teaserbild: Bjoern Wylezich/stock.adobe.com

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