Juve Plus Frankfurter Rundschau wird Kölsch

Linklaters begleitet DuMont bei Übernahme

Der Kölner Zeitungsverlag M. DuMont Schauberg hat die Mehrheit an der 'Frankfurter Rundschau' übernommen.

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Die DDVG bleibt weiterhin mit 40 Prozent beteiligt, auch die Karl-Herold-Stiftung hält unverändert 10 Prozent am Stammkapital der DuV. Medienberichten zufolge liegt der Kaufpreis bei über 35 Millionen Euro, hinzu kämen noch die Schulden des Unternehmens.

Die DDVG war vor zwei Jahren mit 90 Prozent bei der DuV eingestiegen, um eine Insolvenz abzuwenden. Neben DuMont, der unter anderem den ‚Kölner Stadtanzeiger‘ und die Boulevardzeitung ‚Express‘ herausgibt, hatten sich auch der Stuttgarter Holtzbrinck-Konzern, die WAZ-Gruppe und der Madsack-Verlag für eine Übernahme interessiert. Die Transaktion muss noch kartellrechtlich genehmigt werden.

Berater DuMont Schauberg
Linklaters
(Köln): Gert Dittert (Federführung; Medienrecht), Dr. Axel Bödefeld (Steuerrecht), Dr. Stephan König (Corporate); Associates: Dr. Gunnar Knorr (Steuerrecht), Dr. Holger Jahn, Daniel Grewe (beide Corporate), Markulf Behrendt (Arbeitsrecht), Volker Bischofs (Immobilienwirtschaftsrecht), Silvanne Helle (Litigation), Dr. Robert Jürgens (Kartellrecht)
Inhouse (Köln): Nicht bekannt

Berater DDVG
Freshfields Bruckhaus Deringer (Hamburg): Dr. Christoph Seibt (Federführung; Corporate/Tax), Dr. Burkhard Richter (Kartellrecht; Düsseldorf); Associate: Carola Saame (Corporate)

Berater Karl-Herold-Stiftung
Beiten Burkhardt (Köln): Guido Krüger, Dr. Martin Rappert; Associate: Dr. Kai Staak

Berater SPD-Parteivorstand
Salans (Berlin): Detlef Olufs

Berater Georg von Holtzbrinck
CMS Hasche Sigle (Stuttgart): Dr. Thomas Meyding – aus dem Markt bekannt

Keine Überraschungen auf Beraterseite: Sowohl Linklaters als auch Freshfields beraten ihre jeweiligen Mandanten schon seit vielen Jahren. So hatte Freshfields-Partner Seibt die DDVG auch schon beim Erwerb ihrer Beteiligung an der ‚FR‘ im Mai 2004 begleitet.

Auch Beiten und Salans-Partner Olufs – damals allerdings noch unter dem Dach von Haarmann Hemmelrath – waren damals schon für ihre jetzigen Mandanten tätig.
Soweit bekannt, wurden die WAZ und der Hannoveraner Madsack Verlag nicht von externen Anwälten beraten.

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