Damit übertrumpft Firmino Javi Martínez, der als bislang teuerster Profi im deutschen Fußball 2012 für 40 Millionen Euro von Athletic Bilbao zu Bayern München wechselte.
Firmino war seit vier Jahren bei der TSG 1899 Hoffenheim unter Vertrag, die damals rund 4 Millionen Euro Ablösesumme an den Club Tombense in Brasilien zahlte. Bei Liverpool soll er einen Fünfjahresvertrag unterschreiben, der ihn in neue Gehaltsdimensionen katapultiert. Laut Medienberichten erhält der Fußballstar 100.000 Pfund pro Woche – das entspricht einem Jahresgehalt von rund 7,3 Millionen Euro.
Berater Firmino/Rogon Sportmanagement
Klinkert (Frankfurt): Dr. Hermann Schlindwein, Dr. André Soldner (beide Federführung; Sportrecht)
Freshfields Bruckhaus Deringer (Köln): Prof. Stefan Eilers, Dr. Franziska Bühring (beide Steuerrecht)
Klein + Partner (Köln): Matthias Klein, Silvia Egberts, Daniela Rausch (alle Steuerrecht)
Mishcon de Reya (London): Liz Ellen, Charlie Delaney (beide Sportrecht), Kassim Meghjee (Steuerrecht)
Berater TSG 1899 Hoffenheim
Knorz Schütz (Karlsruhe): Dr. Markus Schütz
Berater Liverpool FC
Inhouse Recht (Liverpool): Jonathan Bamber
Hintergrund: Schlindwein, der 2011 von Ashurst zu Klinkert gewechselt war, gehört bei Sportvermarktungen und -sponsorings zu den angesehensten Beratern Deutschlands. Neben der Arbeit für Fußball-Bundesligavereine wie Schalke 04 bei Vermarktungen und Transfers berät er auch die Deutsche Fußball Liga. Auch die Zusammenarbeit mit Rokon, die in Europa das Sportmanagement für Firmino übernimmt, ist nicht neu. Ein Team um Schlindwein vertrat Firmino/Rokon Anfang dieses Jahres beim Abschluss eines Ausrüstungsvertrags mit Adidas. Nach JUVE-Informationen begleitete das Team um Schlindwein auch Firminos Transfervertrag von Hoffenheim juristisch.
Hoffenheim setzte mit Markus Schütz auf ihren ständigen Berater. Der Anwalt aus Karlsruhe war Referatsleiter im baden-württembergischen Staatsministerium und wechselte dann als Richter an das Verwaltungsgericht Karlsruhe, wo er bis 2006 tätig war. Schließlich schloss sich Schütz der Sozietät Knorz Schütz an, wo er Namenspartner wurde und sich seither auf Sportrecht konzentriert.