Ladesäulenausbau per Kapitalerhöhung

Gesellschafter von Ionity holen Linklaters-Mandantin an Bord

BlackRock steigt bei Ionity ein, dem größten Schnellladenetzwerk für Elektrofahrzeuge in Europa. Der Finanzinvestor wird damit der erste Gesellschafter, der nicht zum Kreis der Automobilhersteller gehört, die das Joint Venture 2017 gegründet haben. Auch sie erhöhen ihr Investment.

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Foto: Gudrun Muschalla; Ionity GmbH
Timo Engelhardt

Insgesamt 700 Millionen Euro wollen BlackRock und die Alteigentümer von BMW, Ford, Hyundai, Daimler und Volkswagen per Kapitalerhöhung investieren. Im Oktober ging es Medienberichten zufolge für BlackRock um Anteile im Wert von 500 Millionen Euro. Offiziell äußern sich die Parteien nicht dazu, wer sich in welchem Umfang an der Kapitalerhöhung beteiligt.

Mit dem frischen Kapital will Ionity bis 2025 die Zahl der leistungsstarken Ladestationen an Fernstraßen europaweit auf mehr als das Vierfache, sprich auf 7.000 Stück, ausbauen. Die Transaktion unterliegt der Genehmigung durch die zuständigen Behörden.

Berater BlackRock Global Renewable Power Plattform
Linklaters (München): Dr. Timo Engelhardt, Dr. Ruprecht von Maltzahn (beide Federführung), Michael Honan (alle Corporate/M&A), Jeremy Gewirtz (Energierecht; beide London), Dirk Horcher, Dr. Jens Hollinderbäumer (Berlin; beide Corporate/M&A), Andreas Schaflitzl (Steuerrecht), Matthew Devey, Dr. René Döring (beide Arbeitsrecht), Dr. Julia Schönbohm (IP/Dispute Resolution; beide Frankfurt), Dr. Jana Hager (Öffentliches Wirtschaftsrecht; Berlin), Florence Forster (Corporate/M&A; Luxemburg); Associates: Dr. Alexander Zitzl (Steuerrecht), Sabrina Mayer, Jan Andree, Dr. Julia Riedle, Katharina Lemke (beide Berlin), Carol Sin (London; alle Corporate/M&A), Matthias Hohmann (Bankrecht), Ann-Katrin Pfeifer (Arbeitsrecht), Cecilia Drepper (IP/Dispute Resolution; alle Frankfurt), Laetitia Aria (Corporate/M&A; Luxemburg)
Clifford Chance (London; Kartellrecht/Investitionskontrolle) – aus dem Markt bekannt

Thomas Schmid

Berater Ionity
Orrick Herrington & Sutcliffe (München): Dr. Thomas Schmid (Federführung), Dr. Christoph Brenner, Christine Kaniak-Hockel (alle M&A/Private Equity), Dr. Lars Mesenbrink (Kartell- u. Investitionsrecht, Düsseldorf), Dr. Stefan Schultes-Schnitzlein (Steuerrecht; Düsseldorf); Associates: Verena Schwarz, Stefan Riedl, Alexandra Marchl, Viktor Kolberg (alle M&A/Private Equity), Julia Fabian (Kartell- u. Investitionsrecht; Düsseldorf), Robert Weinhold (Datenschutz; Düsseldorf)
Dentons (Düsseldorf): Dr. Florian Wiesner (Kartellrecht/Investitionskontrolle), Andreas Haak, Dr. Barbara Thiemann (beide Investitionskontrolle); Associates: Dr. Arne Karsten (Kartellrecht), Dr. Dominika Wojewska (Kartellrecht; Berlin)

Inhouse Recht (Ionity; München): Susanne Faude (Head of Legal),
Philipp Meyer-Lindemann
Inhouse Recht (Porsche; Stuttgart): Dr. Alexander Kruss (Kartellrecht)
Inhouse Recht (BMW; München): Dr. Anne Hohler (Kartellrecht)
Inhouse Recht
(Ford; Köln): Dr. Kim Jüngst (Kartellrecht)
Inhouse Recht (Daimler; Stuttgart): Rainer Crampen (Kartellrecht)

Florian Wiesner

Hintergrund: Sowohl Clifford Chance als auch Linklaters sind regelmäßig für den Investor BlackRock tätig. Linklaters beriet hier mit einem großen deutsch-britischen Team zur Transaktionsstruktur, während ein Londoner Team von Clifford Chance die fusions- und investitionskontrollrechtliche Begleitung übernahm.

Das Joint Venture Ionity mandatierte die für ihre Technologiekompetenz bekannte Kanzlei Orrick. Der Münchner Partner Schmid berät regelmäßig BMW iVentures bei Investionen.

Kartell- und investitionsrechtlich ist der Düsseldorfer Dentons-Partner Wiesner tätig. Er wechselte vor rund zwei Jahren von Clifford Chance zu Dentons und ist häufig für Mandanten im Automobilsektor tätig.  Aufseiten von Ionity und seiner Gesellschafter, den Automobilherstellern, waren auch die jeweiligen Rechtsabteilungen eng eingebunden. (mit Material von dpa)

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