Juve Plus

HBK Private Equity kauft Portfoliogesellschaft CoCreate von Triton/3i

Autor/en
  • JUVE

Die Private Equity-Investoren 3i und Triton haben CoCreate, einen Hersteller für Industriesoftware, an die US-amerikanische HBK Private Equity Group verkauft. Das Management bleibt weiter an CoCreate beteiligt, das vor allem auf 3D-Softwarelösungen für CAD-Anwendungen spezialisiert ist. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) sowie Capital Source (Texas) finanzierten die Transaktion. 3i und Triton hatten CoCreate im Jahr 2000 für damals rund 330 Millionen DM von Hewlett-Packard übernommen.

Teilen Sie unseren Beitrag

Berater HBK Private Equity

Sidley Austin (Washington): John Hughes (Federführung US-Team), Dr. Oliver Kessler (Federführung Deutschland; Frankfurt), Associate: Aaron Ghais, Dr. Thomas Kulzer (Steuerrecht), Daniel Wehmann, Klaudius Heda, Andreas Kohlheim (beide Frankfurt)

Berater Triton/3i

Dechert ( München): Berthold Hummel (Federführung; Private Equity), Dr. Volkmar Bruckner (alle Private Equity); Associates: Dr. Katja Heuterkes (Private Equity), Julia Braun, Tobias Rodehau, Giovanni Russo (alle M&A/Corporate), Thomas Gierath (Steuerrecht)

Berater LBBW

Shearman Sterling (München): Dr. Andreas Diem, Dr. Wolfgang Süss

Berater Cocreate Management

GSK Stockmann & Kollegen (Stuttgart): Dr. Rainer Herschlein

Dechert betreute Triton erstmals in einer großen Transaktion. Zuvor war der Investor schon von verschiedenen Kanzleien begleitet worden, wie etwa von Freshfields Bruckhaus Deringer bei der Übernahme der Dematic von Siemens (siehe weitere Nachricht) oder dem Frankfurter Büro von White & Case (Verkauf von Tetra Holding an Rayovac). Zu 3i hat Dechert seit vielen Jahren gute Kontakte: Zuletzt betreute die Kanzlei etwa den Erwerb der Rasmussen/Norma Gruppe im Rahmen eines Management Buy Outs (JUVE 05/06). Auch der heutige Dechert-Partner Hummel kennt 3i bestens, denn bis Ende 2005 war er Inhouse-Jurist bei dem Finanzinvestor.

Für die US-Kanzlei Sidley & Austin war es der erste große Corporate-Deal in Deutschland. Zwar lag die Federführung in Händen eines US-Partners, daneben war allerdings auch ein Team um Oliver Kessler tätig. Kessler war Anfang März gemeinsam mit Dr. Jens Rinze von Lovells gekommen und hatte für Sidley in Frankfurt ein Büro eröffnet (JUVE 12/05).

Artikel teilen

Gerne dürfen Sie unseren Artikel auf Ihrer Website und/oder auf Social Media zitieren und mit unserem Originaltext verlinken. Der Teaser auf Ihrer Seite darf die Überschrift und einen Absatz des Haupttextes enthalten. Weitere Rahmenbedingungen der Nutzung unserer Inhalte auf Ihrer Website entnehmen Sie bitte unseren Bedingungen für Nachdrucke und Lizenzierung.

Für die Übernahme von Artikeln in Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Nutzungsrechte über die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin.
www.pressemonitor.de