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Infineon platziert Wandelanleihe

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Der stark kriselnde Halbleiterkonzern Infineon hat eine Wandelanleihe begeben und dadurch 181,5 Millionen Euro erlöst. Ein Bankenkonsortium aus der Credit Suisse und der Quirin Bank begleitete die Emission.Berater Infineon

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Infineon zahlt institutionellen Anlegern einen Zinssatz von 7,5 Prozent. Der Wandelpreis lag rund ein Viertel über dem durchschnittlichen Kurs der Infineon-Aktie Ende Mai. Die über fünf Jahre laufende Anleihe soll die Liquidität des Unternehmens stärken und die Fälligkeitsstruktur des Fremdkapitals verlängern. Der Chiphersteller ringt seit Monaten um seine Refinanzierung und muss bis Sommer 2010 noch allein Bonds im Volumen von rund 600 Millionen Euro tilgen.

Kurz zuvor war Infineon mit einem Rückkaufangebot für ausstehende Anleihen weitgehend gescheitert und drückte seine Schuldverschreibungslast nur um 52,4 Millionen anstelle der erhofften 200 Millionen Euro. Auch für das laufende Geschäftsjahr erwartet Infineon erneut einen Verlust und prüft auch die Möglichkeit von Staatshilfen.

Freshfields Bruckhaus Deringer (München): Rick van Aerssen (Frankfurt/München), Prof. Dr. Christoph Seibt (Hamburg), Dr. Eberhard Seydel, Dr. Ferdinand Fromholzer (alle Unternehmens-/Kapitalmarktrecht); Associates: Moritz Voges, Dr. Nikolai Vokuhl (Frankfurt; beide Unternehmens-/Kapitalmarktrecht)

Inhouse (München): Michael von Eickstedt (General Counsel), Rudolf von Moreau – aus dem Markt bekannt

Berater Credit Suisse/Quirin

@Linklaters (Frankfurt): Dr. Peter Waltz (Kapitalmarktrecht) – aus dem Markt bekannt

Inhouse (Credit Suisse; Frankfurt): Dr. Ann-Katrin Ponick, Jörg Krause – aus dem Markt bekannt

Allen & Overy (Frankfurt): Dr. Oliver Seiler, Gernot Wagner (beide für Quirin Bank) – aus dem Markt bekannt

Freshfields beriet Infineon bereits bei dem vorausgegangenen Rückkaufangebot für ausstehende Wandel- und Umtauschanleihen. Beim jetzigen Deal kam erstmals das seit Mai 2009 verstärkte finanz- und kapitalmarktrechtliche Münchner Team zum Einsatz. Mit Dr. Matthias-Gabriel Kremer und Rick van Aerssen waren im März zwei hoch angesehene Partner aus dem Frankfurter Freshfields-Büro nach München gewechselt. Linklaters agierte als gemeinsame Beraterin der beiden Banken, darüber hinaus zog die Quirin Bank noch Allen & Overy hinzu. Kontakte zwischen Allen & Overy-Partner Seiler und Quirin bestehen über Teile der heutigen Führungsspitze der Bank und deren früherer Tätigkeit bei dem Beratungshaus PCA Capital Advisors, das 2007 in Quirin aufgegangen ist. Die heutige Credit Suisse Inhouse-Juristin Ponick war bis 2007 bei Allen & Overy tätig.

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