Joint Venture mit De Nora

Taylor Wessing begleitet ThyssenKrupp Uhde

Der italienische Technologieanbieter Industrie De Nora und ThyssenKrupp Uhde wollen ihre Aktivitäten im Bereich der Planung, Beschaffung und Errichtung von Elektrolyse-Anlagen zusammenführen. Das geplante Gemeinschaftsunternehmen ThyssenKrupp Uhde Chlorine Engineers mit Sitz in Dortmund soll einen Jahresumsatz im mittleren dreistelligen Millionenbetrag einspielen.

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Klaus Grossmann
Klaus Grossmann

Ziel ist es, die globale Präsenz zu erhöhen, zum Kundenkreis zählt unter anderem die Chlor-Alkali-Industrie. Die Pläne müssen kartellrechtlich genehmigt werden. ThyssenKrupp Uhde ist eine Tochter des Anlagenbauers ThyssenKrupp Industrial Solutions und wird Mehrheitseignerin des Joint Ventures.

Berater ThyssenKrupp Uhde
Taylor Wessing (Düsseldorf): Klaus Grossmann (Federführung), Martin Gerner (beide Corporate), Thomas Wisniewski (Berlin), Dr. Bert Kimpel (beide Steuern), Dr. Michael Baumhauer (Vertragsgestaltung; Hamburg), Dr. Sascha Grosjean (Arbeitsrecht), Dr. Jakob Riemenschneider (München; China-Team), Cody Chen (Schanghai); Associates: Meike Gress (beide Corporate), Dr. Simon Weppner (Steuern), Dino Duderstadt (Vertragsgestaltung)
Inhouse (Essen): Peter Freitag, Hardy Raddatz, Michael Massoth (alle Corporate), Dr. Thomas Lampert (Kartellrecht), Silvia Knoop-Masmeier, Heinz Bleckmann (beide Steuern) – aus dem Markt bekannt

Berater Industrie De Nora
Latham & Watkins (München): Dr. Volkmar Bruckner (Federführung), Fabio Coppola (Mailand; beide Corporate), Dr. Finn Zeidler (Compliance); Associates: Dr. Daniel Schlösser (Compliance; beide Frankfurt), Dr. Tobias Leder (Arbeitsrecht), Dr. Fabian Jürgens, Dr. Philipp Giessen, Kim Hyo Joo (London; alle Corporate), Gabriele Wunsch (IP; Hamburg)
Giuseppe Cambareri (Mailand)
Inhouse (Mailand): Silvia Bertini

Hintergrund: Für die anstehende fusionskontrollrechtliche Anmeldung des Gemeinschaftsunternehmens haben die beiden Joint-Venture-Partner gemeinsam Latham & Watkins beauftragt, zuständig sind Dr. Georg Weidenbach aus Frankfurt und Matteo Bay aus Brüssel. Dies kommt durchaus vor, doch ThyssenKrupp bestand hier bei Latham auf Chinese Walls, die die Arbeit der kartellrechtlichen Berater trennt von den Beratern, die für De Nora den Deal steuerten.

De Nora ist in Italien ein langjähriger Mandant der Kanzlei. Als Steuerberatungsgesellschaft griff das Unternehmen auf KPMG zurück. Taylor Wessing knüpft mit der aktuellen Arbeit für ThyssenKrupp an die Beratung beim Verkauf einer Geschäftssparte Ende 2012 an (mehr…).

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