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PE-Praxis landet weiteren Coup – CVC kauft BASF-Druck

Autor/en
  • Aled Griffiths

Das Private Equity-Haus CVC hat das Geschäft mit Druckfarben und -platten von der BASF AG übernommen. Über den Verkaufspreis für die BASF Drucksysteme GmbH wurde Stillschweigen vereinbart, er soll jedoch nach Informationen der 'FTD' zwischen 600 und 700 Millionen Euro liegen. Der Kauf wurde von einem Bankenkonsortium aus Deutsche Bank, J.P. Morgan Chase und CIBC finanziert.

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In einer zweiten, parallelen Transaktion hat der Finanzinvestor außerdem den schwedischen Druckfarbenhersteller ANI Printing Inks von den Private Equity-Häusern NeSBIC und H2 Equity Partners erworben.

CVC wird die beiden Druckgesellschaften zusammenführen, gemeinsam werden sie einen Jahresumsatz von rund 850 Millionen Euro erreichen und 3.500 Mitarbeiter beschäftigen. Hauptsitz der neuen Gesellschaft wird Stuttgart. Die Transaktionen stehen noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Kartellbehörden. (Aled Griffiths/Christine Albert)

Berater CVC

LINKLATERS OPPENHOFF & RÄDLER (Frankfurt): Jochen Winter (Vertragsverhandlungen), Dr. Wolfgang Deselaers (Brüssel, Kartellrecht); Associate: Dr. Ralph Drebes

CLIFFORD CHANCE (Frankfurt): Christopher Kellett (Management-Beteiligung, Erwerbsstruktur), Rod McGillivray (London, Akquistionsfinanzierung), Charles Roemers (Luxemburg); Counsel/Associates: Susanne Decker (Frankfurt), Thorsten Stücklin (beide Frankfurt), Virginie Lebbe (Luxemburg)

Berater BASF

INHOUSE (Ludwigshafen): Dr. Georg Franzmann, Dr. Christina Gommlich

Berater Gesellschafter NeSBIC/H2 Equity Partners

ALLEN & OVERY : Nicht bekannt

Berater Konsortialbanken (Deutsche Bank, J.P. Morgan Chase, CIBC)

WHITE & CASE (London): Maurice Allen, Antonia Rawlinson, Stephen Hodgson (Frankfurt)

Federführend tätig für CVC war hier Linklaters Oppenhoff & Rädler, die nach einer Reihe von Transaktionen jetzt zu den stärkeren Kanzleien im Private Equity-Markt zählt. Jahrelang galt Linklaters als fast abwesend in diesem Bereich, über die letzten 12 Monate hat sie sich jedoch verstärkt auf großvolumige Buy Outs konzentiert. Für CVC war die Kanzlei bereits im Bietverfahren um Brenntag/Interfer aktiv.

Die Beziehungen zwischen CVC und Clifford Chance bleiben allerdings weiterhin stark. In dieser Transaktion beriet das Londoner Büro den Finanzinvestor bei der Akquisitionsfinanzierung, Frankfurt war bei der Gestaltung der Management-Beteiligung tätig. Im vergangenen Jahr hatte Clifford CVC in Deutschland wiederholt beraten, so etwa bei dem Buy Out von Colbond durch Acordis sowie beim Verkauf von Novem an AlpInvest.

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