Juve Plus Milliarden-Deal

GE steigt mit Hogan Lovells aus Immobiliengeschäft aus

Autor/en
  • Eva Lienemann

Es ist der größte Gewerbeimmobilien-Verkauf seit 2007: Der US-Industriegigant General Electric (GE) hat sich von Immobilien im Wert von 24,7 Milliarden Euro getrennt. Die Objekte, die bislang der Tochter GE Capital gehörten, gingen an den Investmentfonds Blackstone und die Großbank Wells Fargo.

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Martin Günther
Martin Günther

Weitere Immobilien im Wert von vier Milliarden Euro sollen an andere Käufer veräußert werden. Grund für den Milliardendeal ist auch die Neuausrichtung des Siemens-Rivalen: GE will sich stärker auf sein Kerngeschäft als Industriekonzern konzentrieren. Auch aus dem Finanzgeschäft mit Privatkunden will sich der Konzern zurückziehen. Bis 2018 will GE 90 Prozent seiner Erlöse aus der Industriesparte ziehen, 2014 waren es 58 Prozent.

GE ist einer der größten Mischkonzerne weltweit mit einem Umsatz von 123 Milliarden Euro im Jahr 2014. Er ist führender Hersteller von Flugzeugmotoren und Elektroturbinen. In Deutschland ist GE an rund 50 Standorten vertreten und beschäftigt mehr als 7.000 Mitarbeiter.

Berater Blackstone
Simpson Thatcher & Bartlett (New York): Greg Ressa, Sas Mehrara, Krista Miniutti, Anthony King, Nathan Hagerman, Wheatly MacNamara, Beatrice Branch, Davis Coen, Whitney Salinas, Sam Charlton, Kevin Boroumand, Danielle Jackson, Raymond Kim, Julie Lee, Jason Mohr, Elliott Schwab, Sarah Green (alle Immobilienrecht), John Hart, Nancy Mehlman, Jonathan Goldstein, Meredith Jones, Jacqueline Barbera, Taylor Alexander, Joseph Tootle, Jordan Tamchin (alle Steuerrecht), Greg Grogan, Jeanne Annarumma, Aimee Adler, Samantha Steinfeld (alle Arbeitsrecht), Peter Guryan, Michael Naughton (beide Wettbewerbsrecht), Andy Keller, Edgar Lewandowski, Kim de Glossop, Tracy Ke (alle Kapitalmarktrecht), Michael Wolitzer, Peter Gilman, Shannon O’Sullivan, Todd Menszak, Ben Smith, Yue Zhang (alle Fonds)
Hengeler Mueller (Frankfurt): Thomas Müller (Immobilienrecht), Hendrik Bockenheimer (Arbeitsrecht); Associates: Dr. Maximilian Clostermeyer, Lars Voigt, Dr. Johannes Honzen (alle Immobilienrecht) – aus dem Markt bekannt

Berater Wells Fargo
Dechert: Richard Jones (Federführung; Immobilienrecht; New York), David Linder, Kahlil Yearwood (beide Immobilienrecht; beide San Francisco), Jeremy Trinder (Finanzrecht; London), Philippe Phaneuf (Corporate; Los Angeles)

Berater GE Capital
Hogan Lovells: Warren Gorrell, Bruce Gilchrist, Waajid Siddiqui, Lauren Bellerjeau, Prentiss Feagles, Lee Berner (alle Federführung), Carin Carithers, Cam Cosby (alle Corporate), Bill Flanagan, Paul Skelly  (Arbeitsrecht), Michele Harrington, (Government Regulatory), Tony Ryan, Jeffrey Tolin, Michael Szlamkowicz (alle Corporate; alle Washington/New York), Daniel Norris, Jackie Newstead (beide Corporate), Paul McLoughlin (Finanzrecht), Angus Coulter, Eduardo Ustaran (beide Government Regulatory), Debbie Gregory,(Finanzrecht), Sian Owles (Corporate), Elizabeth Slattery, Vanessa Hogan (beide Arbeitsrecht; alle London), Martin Günther (Immobilienrecht; München), Dr. Eckard Schwarz (Arbeitsrecht; Hamburg), Dr. Christian Herweg (München), Dr. Julian Fischer (beide Finanzrecht; Frankfurt), Dr. Leif Hansen (Arbeitsrecht; Hamburg), Dr. Wolfgang Kircher (Finanzrecht; München); Associates: Liz Banks, Nicole Gillikin, Dana Glenn, Madelyn Healy, David Reina, Katie Peterson Roddy, Jan Shanklin, Lisa Strauss, Dan Walbrun (alle Corporate) George Ingham (Arbeitsrecht; alle Washington/New York), Zoe Aarons (Finanzrecht), Charlotte Hill, Charlotte Cartwright, James Garvan (alle Corporate), Hannah Jackson (Government Regulatory; alle London), Henning Abraham (Arbeitsrecht; Hamburg), Dr. Maximilian Baier (Finanzrecht), Sabrina Schafberg (Corporate), Christine Ede (Finanzrecht; alle München), Oliver Reimers (Finanzrecht; Frankfurt), Dr. Thomas Ressmann (Finanzrecht; München)
Davis Polk & Wardwell (New York): Richard Sandler, John Meade (beide Corporate), Neil Barr, Michael Farber, Michael Mollerus (beide Steuerrecht), Randall Guynn, Luigi De Ghenghi (beide Aufsichtsrecht), Nora Jordan, Gregory Rowland (beide Investment Management), Marcel Fausten (Corporate)
Weil Gotshal & Manges (New York) – aus dem Markt bekannt
Sullivan & Cromwell (New York): Rodgin Cohen (Senior Chairman; Bankenregulierung) – aus dem Markt bekannt
Inhouse Recht (Washington): Mark Landis (Executive Counsel; M&A)

Hintergrund: Hogan Lovells steht seit vielen Jahren an der Seite von GE Capital. Neben der beruflichen Zusammenarbeit  gibt es auch eine private Verbindung zwischen den  Parteien: Stephen Immelt, CEO von Hogan Lovells, ist der Bruder des General Electric-CEOs, Jeffrey Immelt. Zudem hatte der GE-Inhouse-Jurist Landis vor seinem Wechsel in das Unternehmen 2007 über zwölf Jahre bei der Hogan Lovells-Vorgängerkanzlei Hogan & Hartson gearbeitet. Bei der jetzigen Transaktion gehörten neben den amerikanischen, englischen und deutschen Anwälten auch weitere aus Frankreich, Mexiko, Spanien, Italien und Polen zum Team. Davis Polk beriet GE in gesellschafts- und steuerrechtlichen Fragen.

Bezüglich der Restrukturierung stand Weil Gotshal & Manges dem Konzern in gesellschaftsrechtlichen und Strukturierungsfragen zur Seite. Weiterhin setzt GE im Bereich Aufsichtsrecht auf Sullivan & Cromwell.

Dechert hat Wells Fargo bereits bei anderen Gelegenheiten beraten, unter anderem bei einer der größten Transaktionen in der europäischen Immobilienbranche seit der Finanzkrise: Die Sozietät beriet  die Großbank 2013 beim Kauf  der gewerblichen Immobiliendarlehen und unterliegenden Zins- und Währungsderivate sowie dem gesamten operativen Geschäft der Londoner Niederlassung der Hypothekenbank Frankfurt (ehemals Eurohypo).

Simpson Thatcher & Bartlett berät Blackstone häufig. Der US-Investor hatte auch mehrfach bei Deals in Deutschland Hengeler mandatiert: 2014 beim Kauf des Frankfurter Messeturms und bei dem Erwerb von vier Immobilien in Düsseldorf für zwei Blackstone-Fonds, darunter die ehemalige Zentrale der WestLB, heute Portigon.

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