Juve Plus Grüner Wasserstoff

Noerr-Mandantin Foresight investiert in Milliardenprojekt mit HH2E

Der britische Infrastrukturfonds Foresight finanziert die Produktion von grünem Wasserstoff in Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern. Damit übernimmt Foresight einen Großteil der Beteiligungen von HH2E und alle Anteile von MET. Die geplante Gesamtinvestition beläuft sich auf eine Summe von mehr als einer Milliarde Euro.

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Vor rund einem Jahr haben der Wasserstoffhersteller HH2E und das schweizerische Energieunternehmen MET die Projektgesellschaft ‚H2 Lubmin‘ für die Entwicklung der Anlage in Lubmin gegründet. Beide hielten jeweils 50 Prozent. Mit einer Eingangsleistung von 100 MW bei geplanter Inbetriebnahme 2025, die bis 2030 auf 1 GW skaliert werden kann, wird die Produktionsanlage für grünen Wasserstoff zur bislang größten in Europa zählen.

Mit dem Deal übernimmt Foresight jetzt alle Anteile an ‚H2 Lubmin‘ von MET und die überwiegenden Anteile von HH2E. Dieses Projekt ist neben den angekündigten fünf bereits das sechste, in das investiert wird. Foresight ist seit Anfang des Jahres Teil eines Wasserstoff-Konsortiums gemeinsam mit HydrogeneOne und HH2E. Teil des Deals damals war eine Rahmenvereinbarung über direkte Investitionen in die Projekte von HH2E. Von den geplanten fünf Projekten war ein erstes ein Wasserstoffkraftwerk im sächsischen Thierbach.

Die Anlage in Lubmin soll von HH2E über ein lokales Unternehmen betrieben werden. Die Anlage entsteht in der Nähe zum neu entstandenen LNG-Terminal in Lubmin. Dieser ist seit Januar in Betrieb für LNG-Gas. Künftig könnten dort dann auch Wasserstoff-Derivate anlanden. Die Zusammenarbeit mit der MET-Gruppe bleibt erhalten, so soll das europäische Energieunternehmen nicht nur in Lubmin, sondern auch an anderen Standorten künftig den Verkauf von grünem Wasserstoff von HH2E erleichtern.

Foresight ist ein börsennotierter Infrastruktur- und Private-Equity-Investmentmanager und in sieben europäischen Ländern aktiv, zudem in Australien. Ende 2022 verwaltete der britische Fonds 12,3 Milliarden Pfund.

Tibor Fedke

Berater Foresight
Noerr (Berlin): Dr. Tibor Fedke (M&A; Federführung), Dr. Carmen Böhn (M&A; Frankfurt), Dr. Mansur Pour Rafsendjani (Commercial; München), Prof. Dr. Sebastian Wündisch (IP; Dresden), Peter Stauber (Kartellrecht), Ben Kempe (Litigation), Gregor Barbers (Immobilienrecht; Düsseldorf), Volker Bock, Dr. Markus Zeibig (beide Immobilienrecht; Dresden), Christian Mayer (Regulatory; München), Hendrik Schlutt (Regulatory); Associates: Daniel Fuchs, Lilli Sachse, Anna Danelia-Aretz (alle M&A), Lukas Schu (Commercial; Frankfurt), Raphaël Hebecker (London), Fabienne Wendik (Düsseldorf; beide Immobilienrecht),  Dr. Arndt Schmidt (Regulatory; Hamburg) 

Berater HH2E
Inhouse Recht (Hamburg): Dr. Nora Schroeder
Raue (Berlin): Prof. Dr. Andreas Nelle; Associate: Louise Fußy (beide Corporate/M&A)
Zenk (Berlin): Dr. Oliver Nowoczyn (Grundstücksrecht)

Gerd Stuhlmacher

Berater MET
Luther (München): Gerd Stuhlmacher (Energierecht; Federführung), Dr. Michael Bormann (Corporate M&A; Düsseldorf), Dr. Andreas Vath (Corporate M&A), Dr. Moritz Mentzel (Corporate M&A; Berlin)
Inhouse Recht (Baar, Schweiz): Bernadett Lastofka

Notariat
3n (Berlin): Carlos Katins, Konstantin von Richthofen; Associate: David Topp – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Das Team um Noerr-Partner Fedke begleitet Foresight bei ihren Investitionstätigkeiten zur Produktion von grünem Wasserstoff in Deutschland umfangreich. So beriet Noerr bereits bei der Projektentwicklungspartnerschaft für die fünf geplanten Projekte und auch beim ersten Projekt in Sachsen. 

Bereits bei der Transaktion im Januar war das Raue-Team um Partner Nelle aufseiten von HH2E involviert. Dem Vernehmen nach nahm in diesem Deal das Inhouse-Team um Schroeder eine zunehmend zentrale Rolle ein. 

Das Team um den Energiehandelsrechtler Stuhlmacher hatte MET bereits bei der Gründung von ‚H2Lubmin‘ und zum Einstieg in das Projekt mit HH2E beraten und kam nun auch in diesem Deal zum Zuge. 

Das Berliner Notariat um Notar Katins war ebenfalls bei den früheren Transaktionen bereits beteiligt. 

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