Der tschechische Stromkonzern EP Energy hat eine High-Yield-Anleihe in Höhe von 500 Millionen Euro begeben. Es handelt sich um die erste High-Yield-Emission im deutschen Energiesektor. Der zugehörige Emissionsprospekt beinhaltet unter anderem erstmals Angaben zu deutschen sowie europäischen Energie-, Bergbau- und Umweltrechtsaspekten.
Joint Bookrunner waren die Erste Group, IMG, JPMorgan, Société Générale und UniCredit. EP Energy ist eine Tochtergesellschaft der Energetický a Průmyslový Holding, einem der größten tschechischen Energieversorger. Er gehört wiederum anteilig der Investmentgesellschaft J&T Group. Das deutsche Geschäft der EP Energy wird über die Tochtergesellschaften Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft (MIBRAG) und Saale Energie GmbH betrieben und macht fast die Hälfte des Gesamtkonzerngeschäfts aus.
Berater EP Energy
Linklaters (Frankfurt): Peter Waltz, Dr. Burkhard Rinne (beide Kapitalmarktrecht), Matthew Devey (Arbeitsrecht), Dr. Carsten Grave (Kartellrecht; Düsseldorf), Dr. Markus Appel (Öffentliches Recht); Associates: Dr. Claire Dietz, Dr. Martin Borning, Jan Zimmermann, Dr. Tim Heitling (alle Berlin), Christian Schubert (alle Corporate), Uta Marschall, Nina Roßle, Jördis Harbeck (alle Kapitalmarktrecht), Steffen Schellschmidt, Przemyslaw Lipin (beide Bankrecht), Dr. Ulrich Johann (Steuern), Annika Juds, Thorben Eisenbeiß (München; beide Arbeitsrecht)
Cravath Swaine & Moore (U.S. Counsel)
Berater Bankenkonsortium
White & Case (Hamburg) – aus dem Markt bekannt
Hintergrund: Linklaters war in diesem Zusammenhang das erste Mal für EP Energy tätig. Der Kontakt kam über die renommierte Energiepraxis der Kanzlei zustande, die auch entsprechend international ausgerichtet ist. Die Kanzlei stand EP Energy beziehungsweise der Eignerin J&T auch in mehreren Transaktionen schon gegenüber.
Beispielsweise beriet Linklaters Mitte 2012 das US-Unternehmen NRG Energy, als es seine Anteile an einem Braunkohlekraftwerk in Sachsen-Anhalt an EP Energy verkaufte (mehr…). Die Tschechen vertrauten dabei Freshfields Bruckhaus Deringer. In früheren Transaktionsverhandlungen stand ihnen Hengeler Mueller zur Seite (mehr…).