Damit lag der Preis am unteren Ende der von Ibu-tec zuvor verkündeten Preisspanne. Insgesamt wurden 1,2 Millionen Aktien platziert. Eine Million Papiere stammen aus einer Kapitalerhöhung, 60.000 Aktien aus dem Besitz eines Minderheitsaltaktionärs, weitere 150.000 Aktien wurden als Mehrzuteilungsoption aus dem Besitz eines Altaktionärs zur Verfügung gestellt.
Ibu-tec ist ein Industriedienstleister auf dem Gebiet der thermischen Behandlung von anorganischen Stoffen. Die von dem Unternehmen mit Sitz in Weimar produzierten Materialien werden zum Beispiel in Katalysatoren zur Abgasreinigung bei Verbrennungsmotoren eingesetzt. Darüber hinaus ist Ibu-tec im Bereich E-Mobilität aktiv und stellt Werkstoffe für Lithium-Ionen-Batterien her.
Den Emissionserlös aus dem Börsengang von 16,5 Millionen Euro will Ibu-tec in das weitere Wachstum investieren. Das Unternehmen erwirtschaftete im vergangenen Jahr mit etwa 160 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 17,7 Millionen Euro.
Berater Ibu-tec
Ashurst (Frankfurt): Matthias von Oppen (Federführung; Gesellschaftsrecht), Martin Bünning (Steuerrecht), Dr. Gerrit Clasen (Gesellschaftsrecht); Associates: Dr. Ian Maywald, Joanna Wilczynska-Gluch (beide Gesellschaftsrecht)
Berater Banken
Inhouse Recht (Frankfurt): Keine Nennungen
Hintergrund: Ashurst begleitete Ibu-tec bei dem Börsengang als Transaction Counsel. Die Kanzlei konnte sich bei dem Mandat im Pitch gegen andere Wettbewerber durchsetzen. Die Arbeit deckte sowohl die Beratung des Unternehmens bei der gesellschaftsrechtlichen Reorganisation ab als auch die Transaktionsbegleitung mit Erstellung der gesamten Transaktionsdokumentation inklusive des Wertpapierprospekts. Die Bank verließ sich bei der Beratung komplett auf ihre Inhouseabteilung. (Stephan Mittelhäuser)