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Raiffeisen International erwirbt ukrainische Großbank

Der internationale Ableger der österreichischen Raiffeisenbank-Gruppe, die Raiffeisen International AG, hat mit zwei Firmenkäufen einen großen Wachstumsschritt in der Ukraine getan. Für rund 1 Milliarde US-Dollar erwarb sie von den Mehrheitsaktionären 93,5 Prozent der Bank Aval, der zweitgrößten Bank der Ukraine. Das ist das zweithöchste bekannt gewordene Transaktionsvolumen im Bankenbereich, das jemals in der Ukraine erreicht wurde. Außerdem übernahm die Raiffeisen International für einen nicht genannten Kaufpreis das Ukrainian Processing Center (UPC), das Zahlungstransaktionen abwickelt.

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Wegen der bisher geringen Bankendichte in der Ukraine hoffen neben der Raiffeisen-Gruppe auch andere Finanzkonzerne, vom prognostizierten Wachstum der ukrainischen Wirtschaft und damit auch des Retail-Banking zu profitieren. Im Februar übernahm die italienische Banca Intesa für 1,2 Milliarden Euro die Ukrsozbank und stach damit die ebenfalls interessierte Commerzbank aus. Ende 2005 hatte BNP Paribas angekündigt, 51 Prozent des Geldinstituts UkrSibbank übernehmen zu wollen, dem Vernehmen nach für 350 Millionen Euro.

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