Omio war 2013 in Berlin gegründet worden und bietet eine Plattform an, auf der Kunden Reisen buchen und vergleichen können. Bis 2019 hieß das Unternehmen noch GoEuro, änderte seinen Namen dann aber in Omio. Anfang des Jahres hatte Omio die Dienste auf den nordamerikanischen Markt ausgeweitet und zuvor die Reiseplattform Rome2rio übernommen.
Das Berliner Start-up zählt wohl zu den wenigen deutschen Einhörnern in der Start-up-Szene – also zu den jungen Firmen, die mit mindestens einer Milliarde Euro und mehr bewertet werden.
Insgesamt hat Omio bereits etwa 400 Millionen Dollar an Kapital eingesammelt.
Zu den aktuellen Investoren zählen einige neue und bestehende Investoren, darunter die wohl größten Temasek, Kinnevik sowie Goldman Sachs Asset Management, NEA und Kleiner Perkins. Außerdem haben Atomico, Battery Ventures, Lakestar, Silver Lake Kraftwerk und Hillhouse Capital investiert.
Berater Temasek und Kinnevik
Orrick Herrington & Sutcliffe (London): Shawn Atkinson (Federführung), Jonathan Chou (New York; beide Finanzrecht), Dr. Stefan Schultes-Schnitzlein (Steuerrecht; Düsseldorf); Associate: Dr. Andreas Skupien (Düsseldorf; Steuerrecht), Maria Bergenhem (Finanzrecht)
Berater Omio
Inhouse Recht (Berlin): Tobias Haar (General Counsel), Moira Jimenez Guelbenzu (Senior Legal Counsel), Eva Guibert (Legal Counsel)
Latham & Watkins (Boston): Susan Mazur; Associate: Peter Prial (beide Finanzrecht)
Hintergrund: Die Finanzierungsrunde wurde auf Seiten von Omio maßgeblich durch das Inhouse-Team um General Counsel Haar rechtlich umgesetzt. Haar wechselte Ende 2018 vom Computerspielehersteller Gameforge zu Omio (damals noch GoEuro). Da die Omio-Muttergesellschaft in den USA sitzt, wurde die Finanzierung nach US-amerikanischem Recht strukturiert – hier holte sich Omio externe Unterstützung von Latham aus Boston. Auf Latham-Partnerin Mazur vertraut Omio seit 2013 regelmäßig.
Temasek aus Singapur und der schwedische Zalando-Investor Kinnevik mandatierten erneut ein Orrick-Team unter der Federführung des Londoner Partners Atkinson. Mit an Bord war auch der deutsche Partner Schultes-Schnitzlein, der die steuerrechtliche Beratung abdeckte. Orrick war in der Vergangenheit bereits für die Investoren tätig. Atkinson hatte Kinnevik auch 2019 bei einer 500-Millionen-Dollar-Finanzierung für das Start-up Babylons begleitet.