Beiten Burkhardt und Redeker stellen ihre Aktionsfähigkeit unter Beweis
Kaum war das Krisentreffen im finnischen Espoo abgeschlossen, machte sich Dr. Thomas Drosdeck einsatzbereit, um seinerseits die kommenden zwei Tage in der Nokia-Zentrale zu verbringen. "Abstimmung mit dem Mandanten über die weiteren Schritte", äußerte der Frankfurter Arbeitsrechtspartner von Beiten Burkhardt wortkarg.Tags zuvor – am 12. Februar – war das Aus für die deutsche Handy-Produktion endgültig besiegelt worden. Vertretern des Nokia-Betriebsrats war es in Finnland nicht gelungen, das Management des weltgrößten Mobiltelefon-Herstellers davon zu überzeugen, die Produktion im deutschen Hauptwerk in Bochum fortzuführen. Einige Bereichseinheiten wie die Sparte Automotive oder die Forschungs- und Entwicklungsabteilung sollen nun verkauft werden, doch insgesamt könnten bald 2.300 Beschäftigte ohne Job da stehen.
Bitter für die Arbeitnehmer, doch eine Sternstunde für Arbeitsrechtler wie Drosdeck. Der 48-Jährige hat schon einige Großunternehmen bei Restrukturierungen in Deutschland begleitet – etwa im Zuge der Pleite des amerikanischen Telekomanbieters MCI oder beim Badarmaturenhersteller Grohe –, doch Nokia ist sein bisher mit Abstand öffentlichkeitswirksamstes Mandat.
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