Telekom nutzt Vorkaufsrecht für Immobilienscout24

Autor/en
  • JUVE

Die Deutsche Telekom AG hat das Internetunternehmen Immobilienscout24 übernommen. Der Bonner Konzern erwarb über seine Schweizer Tochter Scout24 für 357 Millionen Euro rund 66,2 Prozent der Anteile. Verkäufer war die Aareal Bank. Die Telekom, bislang Minderheitsgesellschafterin von Immobilienscout, hält nun 99,3 Prozent an dem Onlineportal.

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Der Telekommunikationsriese nutzte sein Vorkaufsrecht und stach die Offerte eines Konsortiums um die australische Macquarie Bank aus, das im August ebenfalls 357 Millionen Euro geboten hatte. Die Aareal Bank hatte damals den Verkauf an die Australier unter der Bedingung angekündigt, dass die Telekom von ihrem Vorkaufsrecht keinen Gebrauch macht. (René Bender)

Berater Scout24

Gleiss Lutz (München): Dr. Rainer Loges, Peter Steffen Carl; Associates: Dr. Andreas Höder, Dr. Barbara Jagersberger (alle Corporate/M&A)

Inhouse (Zug/Schweiz): Hans-Peter Hupfer (General Counsel)

Berater Aareal Bank

Bird & Bird (Frankfurt): Dr. Erich Michel (Federführung; M&A/Corporate), Lutz Hoheisel (Arbeitsrecht/Betriebliche Altersversorgung), Prof. Dr. Frank Immenga (Kartellrecht); Associates: Dr. Stefan Kleinbreuer, Dr. Oliver Lorenz, Kai Kerger (alle M&A/Corporate)

Gleiss Lutz hatte Scout24 auch zuvor schon betreut. Daneben begleitet die Kanzlei mit T-Online schon seit längerem eine weitere Telekom-Tochter regelmäßig.

Noch recht jung ist das Mandatsverhältnis zwischen Bird & Bird und der Aareal Bank. Das gleiche Team der Kanzlei begleitete die Bank auch vor kurzem bei der Ausgangstransaktion für den jetzigen Deal, dem Verkauf von Scout 24 an Macquarie.

Auch beim Zukauf von 24 Prozent an Immobilienscout im Frühjahr dieses Jahres hatte Bird & Bird die Aareal Bank bereits beraten. Ausgangspunkt der Mandatsbeziehung zu dem Immobilienfinanzierer waren Kontakte des Partners Michel in die M&A-Abteilung des Unternehmens.

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