Juve Plus Thielert-Krise

Restrukturierung durch Latham-Mandant Sputnik vorerst gestoppt

Die Krise des Hamburger Flugzeugmotorenherstellers Thielert hat sich verschärft: Das von einigen Großaktionären um die Sputnik-Gruppe ausgearbeitete Restrukturierungskonzept ist vorerst gescheitert, nachdem das Landeskriminalamt Unterlagen vorgelegt hat, denen zufolge die Unternehmens-Jahresabschlüsse zwischen 2003 und 2005 vermutlich unrichtig sind. Dies teilte die Thielert AG gestern Abend mit. Außerdem kündigte der Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Huth Dietrich Hahn-Partner Dr. Georg Wittuhn den Vorständen Frank Thielert und Roswitha Grosser mit sofortiger Wirkung.

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Unternehmensgründer Thielert hatte erst vor einigen Tagen wegen akuter Liquidätsschwierigkeiten des Weltmarktführers im Bereich kerosingetriebener Flugzeugpropellermotoren sein gesamtes Aktienpaket an eine Investorengruppe um die russische Sputnik-Gruppe verkauft. Einige Banken sowie die Großaktionäre um den Neu-Investor und hatten daraufhin ein Restrukturierungskonzept entwickelt und mit anderen Banken und Sparkassen über Stillhaltevereinbarungen und die Zuführung neuer Liquidität verhandelt.

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