Der deutsche Flüssiggasproduzent Tyczka KGaA und der US-Gasproduzent Praxair Inc. haben für insgesamt rund 650 Millionen Euro drei Teilbereiche der deutschen Aktivitäten von Air Liquide erworben. Erst im Frühjahr hatte der französische Weltmarktführer für Industriegase in einem Milliarden-Deal das Deutschland-Geschäft und andere Bereiche von der Messer-Griesheim-Gruppe erworben (JUVE 03/04, 07/04). Mit der danach erfolgten Ausgliederung und dem Verkauf deutscher Teilaktivitäten erfüllt Air Liquide kartellrechtliche Auflagen der EU-Kommission im Gefolge der Messer-Griesheim-Übernahme. Die Erfüllung der Auflagen in den Transaktionen überwachte im Auftrag der EU-Kommission PricewaterhouseCoopers als Treuhänder in London. In den aktuellen Transaktionen erwarb Tyczka nach einem Bieterverfahren als kleinstes der drei Pakete die Co2-Aktivitäten mit Standorten im Westen (Burgbrohl, Saarland), Süden (Nürnberg, Bopfingen) und Osten Deutschlands (Berlin, Magdeburg, Loitz, Dresden, Erfurt). Praxair erwarb große Produktionsstandorte und zugehörige Pipelines im deutschen Westen (Köln, Saarland, Dormagen, Rheinberg) und Osten (Buna). Berater Tyczka
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