Bei der stark überschuldeten Primacom AG zeichnet sich derzeit eine umstrittene Lösung ab, um den Betrieb des börsennotierten Kabelnetzbetreibers aufrechtzuerhalten. Während die Hauptgläubiger, der Private Equity-Investor Apollo Management L.P. und die JP Morgan Chase Bank, in der vergangenen Woche gemeinsam mit dem Primacom-Vorstand ankündigten, die Aktiengesellschaft auflösen zu wollen, scheint sich in Teilen des Aufsichtsrates Widerstand dagegen zu regen. Dabei kam es bereits zu ersten Personalwechseln an der Spitze des Kontrollgremiums.
Der gemeinsame Plan von Vorstand und Finanz-Investoren: Die Primacom-Tochter Primacom Management GmbH und weitere operative Gesellschaften sollen an die eigens von Apollo und JP Morgan gegründete BK Breitband Kabelnetz Holding GmbH, Hamburg, übertragen werden. Hierfür wurde ein so genanntes Purchase and Sale Agreement geschlossen.
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