Juve Plus Verhandlungen mit Arbeitnehmern

Hogan Lovells berät Basler Versicherungen zu Stellenabbau

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  • JUVE

Bei den Basler Versicherungen in Deutschland werden kostensenkende Maßnahmen umgesetzt. Etwa 40 Millionen Euro sollen bis 2015 eingespart werden, zudem fallen 400 Stellen bis Ende 2017 weg. Auf eine entsprechende Rahmenvereinbarung hat sich die Versicherung mit der Verhandlungskommission der Arbeitnehmervertreter geeinigt.

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Hendrik Kornbichler
Hendrik Kornbichler

Der zwischen den Unternehmen der Bâloise Group und dem gemeinsamen Gesamtbetriebsrat getroffenen Regelung zufolge bleiben Bad Homburg (Schadenversicherung) und Hamburg (Lebensversicherung) Zielstandorte. Die Standorte Bremen und Nürnberg sollen mindestens bis Ende 2018 erhalten werden. Einzelne Bereiche werden dort jedoch bereits bis Frühjahr 2016 aufgelöst. Neueinstellungen wird es an diesen Standorten nicht mehr geben.

Die Basler Versicherungen verzichten zudem bis Ende 2016 auf betriebsbedingte Kündigungen. Voraussetzung dafür ist, dass der Stellenabbau auf anderen Wegen plangemäß realisiert wird. Dafür haben sich die Beteiligten auf ein Programm verständigt, das ein freiwilliges Ausscheiden aus den Unternehmen regelt. Festgelegt wurde auch, wie zwischen beiden Parteien die Teilinteressenausgleiche verhandelt werden. In diesen werden die künftigen Strukturen, Prozesse und Aufgaben sowie der erforderliche Stellenabbau in den einzelnen Organisationseinheiten geregelt.

Die Rahmenvereinbarung ist Teil eines Optimierungsprogramms, das Bâloise nach der Zusammenführung der beiden Deutscher Ring-Gesellschaften DR Leben und DR Sach mit den Basler Versicherungen beschlossen hat. Es wurde im Juni 2013 unter dem Namen GRIP Deutschland gestartet.

Berater Basler
Hogan Lovells (München): Dr. Hendrik Kornbichler (Federführung), Dr. Lars Mohnke; Associate: Florian Aulbach (alle Arbeitsrecht)
Inhouse Recht (Bad Homburg): Marco Meenzen (Bereichsleiter Personal), Detlef Blügel (Bereich Personal) – aus dem Markt bekannt

Berater Gesamtbetriebsrat
Bertelsmann und Gäbert (Hamburg): Dr. Klaus Bertelsmann (Arbeitsrecht)

Hintergrund: Hogan Lovells begleitet die Basler Versicherungen in Deutschland bei den Verhandlungen über das Optimierungsprogramm seit Juni vergangenen Jahres. Die Münchener Arbeitsrechtler um Partner Kornbichler verfügen über große Branchenerfahrung im Versicherungsbereich.

Sie begleiteten bereits 2005 die Neuordnung des deutschen Versicherungsgeschäfts der Allianz, diverse Restrukturierungen der Generali und Ergo bei dem Kostensenkungsprogramm KVW sowie einer Restrukturierung. Zudem waren sie für Axa bei der Integration der DBV-Winterthur-Gruppe 2007 sowie beim Kostensenkungsprogramm tätig, das seit 2011 läuft (mehr…).

Basler-Jurist Meenzen hat die Position als Bereichsleiter Personal erst seit wenigen Monaten inne. Er war JUVE-Informationen zufolge bisher Leiter Interne Revision und Datenschutzbeauftragter bei Basler. Er folgte in der neuen Position auf Ulrich von Falkenhayn, der im November Personalleiter bei der BHF-Bank in Frankfurt geworden ist. Falkenhayns Vorgänger Karl-Heinz Große Peclum hatte diesen Bereich zuvor für ein Jahr kommissarisch übernommen.

Bertelsmann war erstmals für den Gesamtbetriebsrat tätig. Jedoch bestehen seit mehreren Jahrzehnten Mandatsbeziehungen zum Betriebsrat des Deutschen Rings in Hamburg.

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