Verschmelzung

Uniqa führt mit Schönherr österreichische Erstversicherer zusammen

Uniqa hat ihre österreichischen Erstversicherer verschmolzen und damit die Konzernstruktur vereinfacht. Die ehemals vier Töchter sind zum Oktober in einer Gesellschaft aufgegangen, der Uniqa Versicherung Österreich AG.

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Roman Perner
Roman Perner

Mit der Maßnahme verschwanden FinanceLife Lebensversicherung und Salzburger Landes-Versicherung vom Markt. Die Raiffeisen Versicherung blieb als Marke erhalten, die Vertriebspartnerschaft mit den Banken des österreichischen Raiffeisensektors besteht ebenfalls fort.

Die Verschmelzung ist Teil eines größeren Umbaus bei Uniqa. Im Zuge dessen fielen im Juni zwei von fünf Vorstandsposten auf der Ebene der börsenotierten Uniqa Insurance Group weg. Auch bei österreichischen Konzerngesellschaften strich das Unternehmen die Vorstandsposten von 22 auf 10 zusammen. All diese Schritte hatten Vorstand und Aufsichtsrat im März beschlossen.

Daneben investiert die Versicherung rund 500 Millionen Euro in die Neuausrichtung des Geschäftsmodells, darunter IT-Systeme und entsprechend ausgebildetes Personal.

Im ersten Halbjahr wies Uniqa für Österreich verrechnete Prämien in Höhe von gut 1,9 Milliarden Euro aus, 11,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Damit machte Uniqa Österreich 59 Prozent der insgesamt verrechneten Prämien aus. Die Zahl der Mitarbeiter belief sich konzernweit auf gut 13.700.

Berater Uniqa
Schönherr (Wien): Dr. Roman Perner (Corporate/M&A), Dr. Peter Feyl (Banking, Finance & Capital Markets); Associates: Stefanie Wöss (Corporate/M&A), Matthias Pressler (Banking, Finance & Capital Markets; Rechtsanwaltsanwärter)
KPMG (Wien): Dr. Irmgard Herndl (Steuerrecht) – aus dem Markt bekannt
Inhouse Recht & Steuern (Wien): Dr. Harald Weiser (General Counsel), Dr. Wolfgang Steinbach (Legal & Compliance), Erich Kruschitz (Group Finance, Steuern), René Knapp (Group Actuarial & Risk Management)

Hintergrund: Schönherr berät Uniqa seit Jahren regelmäßig in gesellschaftsrechtlichen Fragen, bei Transaktionen oder zuletzt auch im Kartellrecht bei der Übernahme der Wiener Privatklinik Goldenes Kreuz durch die Tochtergesellschaft PremiQaMed.  

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