Offshore-Windpark

Watson Farley berät Konsortium beim Siemens-Carve-out von Veja Mate

Die Siemens Project Ventures hat ihre Beteiligung in Höhe von 20 Prozent am Offshore-Windpark Veja Mate an ihren Co-Gesellschafter übertragen. Damit gehört Veja Mate der VM Offshore Beteiligungsgesellschaft (VMOB) nun komplett.

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Für den Windpark Veja Mate ist ein Betriebszeitraum von 25 Jahren vorgesehen.

Die  Gesellschafterriege der VMOB besteht aus Commerz Real, wpd invest, der KGAL Group und der Ingka Group. Der Offshore-Windpark Veja Mate befindet sich etwa 95 Kilometer nordwestlich der Insel Borkum in der Nordsee und somit in der deutschen Wirtschaftszone. 67 Siemens-Turbinen zu je 6,0 Megawatt erzeugen eine Gesamtleistung von 402 Megawatt. Nach eigenen Angaben wird seit 2017 jährlich so viel Strom produziert, dass die Anlage 450.000 deutsche Haushalte versorgen kann. Veja Mate zählt zu den größten Offshore-Windparks in der Nordsee. 

Marcus Bechtel

2019 reduzierte Siemens Project Ventures bereits ihre Anteile auf 20 Prozent. Zeitgleich stiegen die beiden Beteiligten Highland Group sowie Copenhagen Infrastructure endgültig aus. Im Zuge dessen erhielt die VMOB die Mehrheitsbeteiligung am Projekt.

Berater VM Offshore Beteiligungsgesellschaft
Watson Farley & Williams (Hamburg): Dr. Marcus Bechtel (Federführung; Corporate), Verena Scheibe (Steuerrecht), Dr. Christine Bader (Regulierung), Dr. Stefan Kilgus (Finanzierung), Torge Rademacher (Corporate); Associates: Jakob Paluskiewicz (Finanzierung), Michel Dohmen, Tarek Fadl (beide Corporate), Manuel Rustler (Steuerrecht; Frankfurt)

Matthias Sethmann

Berater Siemens Project Ventures
CMS Hasche Sigle (Hamburg): Dr. Holger Kraft, Matthias Sethmann (beide Federführung; beide Corporate/M&A), Dr. Marc Riede, Carl Werner (beide Finanzierung), Kai Neuhaus (Regulierung), Dr. Michael Bauer (Kartellrecht; beide Brüssel), Dr. Olaf Thießen (Steuerrecht); Associates: Dr. Luise Pelzer, Marvin Hoffmann, Dr. Stefan Kühl (alle Corporate/M&A), Nicolai Bischof (Finanzierung), Helmer Krane (Kartellrecht; Brüssel)
Inhouse Recht (Erlangen): Dirk Butze, Ulrike König – aus dem Markt bekannt

Notariat
Notariat Spitalerstraße (Hamburg): Dr. Wolfgang Rösing – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Genau wie bei der vorherigen Neuverteilung der Anteile 2019 entschieden sich alle Konsortialmitglieder für eine gemeinsame Beratung. Auch damals beriet ein Team von Watson Farley um den Hamburger Partner Bechtel das Joint Venture.

Langjährige Windpark-Experten

Watson Farley und CMS standen sich bereits 2015 bei Verhandlungen über neue Anteilseigner gegenüber: Damals beriet Watson Farley Copenhagen Infrastructure Partners beim Einstieg ins Projekt und CMS mit der Highland Group die Gegenseite. Bei einer Projektfinanzierung im gleichen Jahr mit einem Finanzierungsvolumen von rund 1,3 Milliarden Euro stand Watson Farley hingegen einem Bankenkonsortium zur Seite.

Für CMS Hasche Sigle war der Offshore-Windpark Veja Mate ebenfalls keine Unbekannte. 2014 begleitete sie die Highland Group beim Erwerb des damaligen Entwicklungsprojektes sowie bei der anschließenden Projektentwicklung. Ein Jahr darauf führte CMS für die Highland Group Verhandlungen mit Siemens Project Ventures und Copenhagen Infrastructure Partners zu Beteiligungen am Windpark. CMS war auch 2018 bei der Restrukturierung mit von der Partie.

Zuletzt wurde sie 2019 von Highland Group, Copenhagen Infrastructure Partners und Siemens Project Ventures gemeinschaftlich mandatiert. CMS kümmerte sich um die Veräußerung der Mehrheitsbeteiligung am Offshore-Windpark an den jetzigen alleinigen Eigentümer der VMOB. Partner Kraft teilte sich dabei die Federführung mit Principal Counsel Sethmann.

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