Hintergrund Magic Circle

Das Jahr der Partnerinnen

Bei der Frauenförderung hinkten die deutschen Standorte der Magic-Circle-Kanzleien zuletzt ihren internationalen Netzwerken hinterher. Die Beförderungsrunde vom Mai 2026 dreht das Bild: Drei von vier Kanzleien ernannten hierzulande anteilig mehr Frauen als weltweit. An der Spitze steht mit Clifford Chance eine Kanzlei, die in den beiden Vorjahren keine einzige Frau in die Partnerschaft befördert hatte.

von Silke Brünger

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Der Weg in die Partnerschaft ist in den großen Wirtschaftskanzleien nach wie vor ungleich verteilt. Herrscht auf Associate-Ebene oft noch annähernde Geschlechterparität, wird die Luft für Frauen mit Karrierestufe dünner. Dort, wo die Entscheidungen fallen und die wirtschaftliche Macht liegt, sind Männer klar in der Überzahl. Im Magic Circle bedeutet das: Der Frauenanteil in den deutschen Partnerschaften bleibt überschaubar. Zuletzt bewegte er sich zwischen rund 14 und 27 Prozent. Freshfields lag mit rund 27 Prozent vorn, gefolgt von Linklaters mit etwa 21 Prozent und A&O Shearman mit circa 16 Prozent. Schlusslicht war Clifford Chance mit rund 14 Prozent.

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