Hintergrund Masse statt Klasse

Mittelgroße Kanzleien wachsen, ohne deutlich produktiver zu werden

Einige mittelgroße deutsche Kanzleien sind in den vergangenen zehn Jahren über 50 Prozent gewachsen. Aber deutlich produktiver sind sie dabei nicht geworden. Eine JUVE-Auswertung zeigt: Ein beachtlicher Teil des Personalaufbaus der vergangenen zehn Jahre dürfte sich wirtschaftlich nicht auszahlen. Das ist eine denkbar schlechte Ausgangslage für die kommenden Jahre.

von Milena Sontheim

Weiterlesen mit Juve Plus

  • Zugang zu allen digitalen JUVE Inhalten inklusive E-Paper aller Magazine
  • Exklusiver Zugang zu allen Rankings, Datenanalysen und Hintergrundartikeln
  • Inhouse-Teams erhalten kostenfreien Zugriff
  • Themennewsletter JUVE Business Weekly und JUVE Tech Weekly

4 Wochen gratis testen

Ihre Firma hat bereits ein JUVE+-Abo?

Da belastbare Profitabilitätsdaten für deutsche Kanzleien fehlen, dient die Produktivität (UBT) hier als Näherungsgröße. Die Kennzahl „Wachstumseffizienz“ beschreibt das Verhältnis von Produktivitätswachstum (UBT) zu Personalwachstum (FTE). Sie zeigt, ob die Kanzlei funktionierende Prozesse, profitable Mandate sowie ein gutes Pricing hat – und natürlich auch, ob sie neue Anwälte schnell und ohne Produktivitätsverluste integriert. Letztlich macht sie sichtbar, ob die Kanzlei ihr Geschäftsmodell profitabel skalieren konnte oder droht, in eine Wachstumsfalle zu laufen, oder bereits gelaufen ist.

Gerne dürfen Sie unseren Artikel auf Ihrer Website und/oder auf Social Media zitieren und mit unserem Originaltext verlinken. Der Teaser auf Ihrer Seite darf die Überschrift und einen Absatz des Haupttextes enthalten. Weitere Rahmenbedingungen der Nutzung unserer Inhalte auf Ihrer Website entnehmen Sie bitte unseren Bedingungen für Nachdrucke und Lizenzierung.

Für die Übernahme von Artikeln in Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Nutzungsrechte über die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin.
www.pressemonitor.de