Kanzlei des Jahres Süden

Sidley Austin

Spätestens mit Beginn der Corona-Krise zeigte sich, dass Sidley Austin erfolgreich ihre Strategie umgesetzt hat: Keine Schönwetterkanzlei, sondern eine konjunkturunabhängig gut abgesicherte Praxis – das war das erklärte Ziel, mit dem sich die Sidley-Mannschaft um die ehemaligen Kirkland & Ellis-Partner Erik Dahl und Volker Kullmann 2016 an den Aufbau eines Münchner Büros machte. Mehr als alle anderen Sidley-Partner sorgte der Restrukturierungsspezialist Kolja von Bismarck dafür, dass die Kanzlei bei komplexen Krisenmandaten zum Zuge kam, etwa für den Finanzinvestor Glas Trust bei Bartec und Galapagos. Schon im Sommer 2019 hatten von Bismarcks Konzernkontakte und die Tech-Kompetenz des US-Mutterhauses Sidley erstmals bei einem Dax-Konzern – Volkswagen – für ein milliardenschweres Joint Venture mit Ford ins Mandat gebracht. Mit dem Verkauf von Private Sale/Brands4Friends folgte bald auch das erste Mandat für Ebay in Deutschland. Die Private-Equity-Praxis hat ihren Mandantenstamm und ihr Marktprofil mit den Jahren ohnehin stetig verbreitert und war zuletzt unter anderem erneut für ICG mit der Aufstockung der Minimax Viking-Beteiligung befasst. Die Entwicklung von einer soliden Mid-Cap-Praxis zu einer vielseitigen Transaktionskanzlei mit Large-Cap-Kompetenz hat Sidley Austin damit beeindruckend umgesetzt und sich als feste Größe im Münchner Markt etabliert.