Angesichts neuer internationaler Verwerfungen in der Wirtschaftspolitik ist es interessant zu beobachten, wie sehr internationales Geschäft bei vielen Kanzleien an der Tagesordnung ist: zum Beispiel mit Japan; Kanzleien wie
Das Öffentliche Recht mit allen Regulierungsfacetten von Planung bis Vergabe ist bei vielen Kanzleien präsent, so zum Beispiel bei
Aber die mittelgroßen NRW-Kanzleien müssen sich gar nicht entscheiden zwischen abstrakten Konzepten für ihre Strategie, sie machen in der Regel alles: Dauerberatung und ausgelagerte Rechtsabteilung, alltägliche und strategische Deals, Beratung zu gesellschafts- und steuerrechtlicher Strukturierung bzw. Gestaltung, Organberatung, Konzernmandanten und Mittelstand, und natürlich internationales Geschäft. Doch auch im Inland gibt es Raum für Expansion, wie
Vermeintlich kleine Kanzleien auf Wachstumskurs
Zudem kann der Kanzlei-Mittelstand nachhaltige Karriere versprechen, und das Recruitment guter Juristinnen und Juristen fällt derzeit leicht, weil viele Großkanzleien erstens bei Neueinstellungen zögern und zweitens an Attraktivität verlieren. So wachsen auch die ‚kleinen‘ Kanzleien, und mit einer Berufsträgerzahl von 50 sind sie definitiv keine Kleinkanzleien mehr.
KI ist noch nicht der Killer für partnerzentriertes, persönliches Geschäft des Kanzleimittelstands. Der schleichende Einstieg erfolgt bei Recherche und als Mengenvorteil. Allerdings sind Kosten hier mehr ein Faktor als bei Großkanzleien. Trotzdem sind auch viele NRW-Kanzleien entschlossen, die KI-Tools schnell und konsequent einzusetzen, so zum Beispiel
In Westfalen scheint das Anwaltsnotariat mittelfristig unter Druck zu geraten. Die ausbleibende Nachbesetzung von Anwaltsnotarplätzen sorgt für hohes Aufkommen bei den etablierten Notaren.