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Hintergrund der gegenwärtigen Diskussion ist die Ankündigung der thüringischen Kunstministerin Dagmar Schipanski, die Beiträge städtische Bühnen zu deckeln. Wie zahlreiche andere Häuser auch, sieht sich das Theater der Goethestadt jedoch steigenden Kosten gegenüber, die vor allem aus den jährlichen Tariferhöhungen sowie den Anpassungen der Ostgehälter auf Westniveau resultieren. Experten gehen von einer zusätzlichen Belastung von einer Millionen Euro aus, die das Haus aus seinem Budget erbringen müsste. Um die beiden großen Theater des Landes, Weimar und Erfurt, finanziell zu konsolidieren, hatte Schipanski eine überörtliche Fusion vorgeschlagen. Der Weimarer Stadtrat lehnte den Vorschlag der thüringischen Landesregierung einstimmig ab.