Trotz Umsatzrekorden

Billable-Hours-Vorgaben in Kanzleien leicht rückläufig

2016/17 musste man die Kanzleien mit der Lupe suchen, die ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr nicht gesteigert hatten. An den Stundenvorgaben, die die Kanzleien ihren Associates machen, lag das aber offenbar nicht: Die durchschnittliche Zahl der geforderten Billable Hours ist laut azur-Associate-Umfrage zuletzt leicht gesunken. Sie lag 2017 bei 1.646 Stunden im Jahr, marginal weniger als 2016 (1.657 Stunden).

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Allerdings gab es erneut deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Fachbereichen. Gerade in den Praxen, die in vielen Kanzleien besonders stark zum wirtschaftlichen Erfolg beigetragen haben dürften, melden die Associates in der azur-Umfrage überdurchschnittliche Honorarstundenzahlen: Im M&A-Geschäft sind im Mittel 50 abrechenbare Stunden mehr gefordert als im Marktdurchschnitt. Im Konfliktlösungsbereich sind es 100 Stunden jährlich, bei der Compliance-Beratung sogar 150 Stunden mehr. Vergleichsweise komfortabel wirkt dagegen das Jahrespensum im IT- oder Vergaberecht, das die Umfrageteilnehmer mit rund 200 Stunden weniger beziffern als der Marktdurchschnitt.

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