Unmittelbar nachdem die Vorwürfe öffentlich wurden, holte sich die Telekom die Kölner Kanzlei Oppenhoff & Partner an ihre Seite. Weitere Angaben, beispielsweise welche Anwälte der Sozietät in das Mandat involviert sind, wollte die Kanzlei nicht machen und bestätigte gegenüber JUVE lediglich die Mandatierung.
Derzeit prüft die Staatsanwaltschaft Bonn die Einleitung eines Verfahrens. Dabei geht es um mögliche Verstöße gegen Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes und die Verletzung des Fernmeldegeheimnisses. Außerdem drohen dem Konzern rechtliche Schritte von Journalisten, die in den Jahren 2005 und 2006 über die Telekom berichtet haben. Sie sollen Grundlagen des Informantenschutzes sowie ihrer Berufsausübung gefährdet sehen.
Oppenhoff & Partner ist erst im Januar aus dem Kölner Linklaters-Büro hervorgegangen. Die internationale Großkanzlei hatte ihren Standort in der Domstadt geschlossen und im November 2007 ein neues Büro in Düsseldorf eröffnet.