Anna Carboni verlässt Linklaters

Londoner IP-Praxis weiter geschwächt

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  • JUVE

Anna Carboni, seit 2 Jahren Leiterin der IP-Praxis im Londoner Linklaters-Büro, verlässt die Kanzlei. Ab kommenden Herbst wird die hochangesehene Anwältin als Advocate-Solicitor, also als eine bei höheren Gerichten zugelassene Anwältin, an den Wilberforce Chambers arbeiten.Der Weggang wird in der britischen Anwaltspresse als weiterer herber Schlag für die Londoner IP-Praxis von Linklaters bewertet. Aufgrund des Platzens der New-Economy-Blase hatte sich die Kanzlei bereits vorher zu Umstrukturierungen im IP-Bereich gezwungen gefühlt: Im November 2002 wurden zwei Partner - Tom Hope und Robin Whatie - sowie weitere Associates aus dem Londoner Büro entlassen.

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Der Leiter der internationalen IP-Praxis der Kanzlei, Nigel Jones, ist dennoch nicht pessimistisch. Der Verlust eines Partners sei zweifellos zu bedauern, jedoch führe dies keineswegs zu einer Reduzierung der Aktivitäten im gewerblichen Rechtsschutz. Carbonis Mandanten werden von anderen Mitgliedern des Londoner Teams übernommen. Neben den finanz- und gesellschaftsrechtlichen Stärken der Kanzlei sei die IP-Praxis ein „unerlässlicher Bestandteil“ des Beratungsspektrums und werde es auch bleiben.

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