Ein besonderes Augenmerk wird im neuen Büro dem IP- und Patentrecht gelten, mit besonderem Fokus auf Patentverletzungsverfahren.
Bislang gehört die US-Kanzlei nicht zu den im Markt für Patentstreitsachen bekannten Teilnehmern. In den vergangenen beiden Jahren hat sie allerdings ihre Entscheidung, den IP-Bereich aufzubauen, durch den Zugewinn der renommierten Marken-und UWG-Rechtler Johannes Zindel (ehemals Gaedertz) und Dr. Friedrich Klinkert (ehemals Graf von Westphalen Fritze & Modest) unterstrichen. Als eine der wenigen US-Kanzleien hatte Jones Day immer wieder betont, neben dem Markenrecht und UWG auch das Patentrecht gezielt aufbauen zu wollen.
Ein zweites Standbein wird das M&A-Geschäft zusammen mit Venture Capital und Private Equity sein. Vorgesehen ist eine anfängliche Größe von 15 bis 20 Anwälten, darunter drei bis fünf, die vom Frankfurter Büro nach München wechseln werden. Konkrete Personen waren der JUVE-Redaktion bis zum Redaktionsschluss nicht bekannt.