Berlin

Ehemaliger Gameforge-Chefjurist wechselt zu Reise-Start-up

Tobias Haar ist neuer General Counsel des Berliner Reise-Start-ups GoEuro. Der 46-Jährige war viele Jahre General Counsel des Computerspieleherstellers Gameforge und in der Branche auch bekannt für sein Engagement bei den Interessenverbänden der Gamesindustrie.

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Tobias Haar
Tobias Haar

GoEuro ist eine Plattform, mit der Kunden in ganz Europa Verkehrsverbindungen vergleichen und buchen können. In der Start-up-Szene wird schon vom neuen Einhorn gesprochen − das heißt, GoEuro zählt zu den jungen Firmen, die bald mit einer Milliarde Euro und mehr bewertet werden. Erst kürzlich bekam die 300 Mitarbeiter starke Firma eine weitere Finanzspritze über 150 Millionen Euro, zu ihren Investoren gehören Goldman Sachs, Kinnevik aus Schweden und der Staatsfonds Temasek aus Singapur. Nun bereitet GoEuro den Einstieg in weitere internationale Märkte vor.

Die Rechtsabteilung von GoEuro besteht mit Haar aus drei Volljuristen und soll weiter ausgebaut werden, auch an den ausländischen Standorten. Außerdem stehen Investitionen für Legal Tech auf Haars Programm und eine effiziente und moderne Aufstellung der Abteilung.

Haar war von 2008 bis Anfang 2018 General Counsel beim Karlsruher Computerspielehersteller Gameforge, dessen Rechtsabteilung er aufgebaut hat. In dieser Zeit engagierte er sich auch im Interessenverband der Spielebranche BIU (heute game) und führte einige Jahre den Vorsitz der Vereinigung. Kürzlich wurde er zum Vorstandsvorsitzenden bei der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen gewählt.

Bei Gameforge wurden Haars Aufgaben unterschiedlichen Bereichen zugeordnet. Head of Legal ist wie bisher Dr. Martin Sester.

 

 

 

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