Berlin

Thümmel Schütze holt Bankrechts-Experten von Deloitte Legal

Thümmel Schütze & Partner hat ihr Litigation-Team weiter ausgebaut: In Berlin kam im Juli Dr. Nicolai-Anselm von Holst mit zwei Associates hinzu. Der 50-Jährige wechselte von Deloitte Legal und stieg als Equity-Partner bei Thümmel Schütze ein. Bereits im Mai hatte sich die Kanzlei in Dresden mit zwei erfahrenen Prozessrechtlerinnen von Mulansky + Kollegen verstärkt.

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Thümmel Schütze & Partner hat ihr Litigation-Team weiter ausgebaut: In Berlin kam im Juli Dr. Nicolai-Anselm von Holst mit zwei Associates hinzu. Der 50-Jährige wechselte von Deloitte Legal und stieg als Equity-Partner bei Thümmel Schütze ein. Bereits im Mai hatte sich die Kanzlei in Dresden mit zwei erfahrenen Prozessrechtlerinnen von Mulansky + Kollegen verstärkt.

Nicolai von Holst
Nicolai von Holst

Von Holst, der auch als Notar zugelassen ist, war im April 2014 von GSK Stockmann + Kollegen zu Deloitte Legal gewechselt, um dort eine Banking-Litigation-Praxis aufzubauen. Zu seinen Mandanten zählen diverse Großbanken und Bausparkassen. Die Durchsetzung sowie die Abwehr von Ansprüchen in bankrechtlichen Verfahren nimmt den meisten Raum in seiner Tätigkeit ein. Damit ergänzt er eine der Kernpraxen von Thümmel Schütze, die als Prozessvertreterin bei vielen Banken und Finanzdienstleistern fest im Sattel sitzt.

Das Berliner Büro hatte die Kanzlei 1989 gegründet und auch das Dresdner Büro folgte kurz nach der Wende. Neben den zahlreichen D&O-Prozessen, die vor allem der Stuttgarter Namenspartner Prof. Dr. Roderich Thümmel mittlerweile führt, ist die bankrechtliche Praxis um Prof. Dr. Hervé Edelmann ein weiteres wichtiges Standbein der Kanzlei geworden. Im Mai hatte sich schon das Dresdner Büro mit den Litigation-Expertinnen Karin Ettedorf und Constanze Muck verstärkt, die beide regelmäßig Finanzinsitute und Leasingunternehmen verteidigen.

Thümmel Schütze wächst in Berlin mit den Zugängen auf drei Equity-Partner, einen Salary Partner und vier Associates.

Bei Deloitte Legal ist die Prozessvertretung von Banken gegenüber Anlegern derzeit nicht im Fokus. Der Rechtsberatungsarm der Prüfgesellschaft arbeitet mit den Großbanken eher im Umfeld von Transaktionen und Umstrukturierungen, sowie bei aufsichtsrechtlichen Themen zusammen. Die Financial-Services-Gruppe, die seit Herbst 2015 von dem Frankfurter Bankaufsichtsrechtsexperten und ehemaligen DLA Piper-Partner Dr. Mathias Hanten geführt wird, hatte sich im vergangenen Jahr mit dem Wirtschaftsstrafrechtler Alexander Heist verstärkt, der von der Europäischen Zentralbank wechselte.

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