Im vergangenen Jahr betreute Baxter zum Beispiel kartellrechtlich Kraft bei deren Übernahme des britischen Süßwarenherstellers Cadbury. Außerdem arbeitete er für namhafte Unternehmen wie Yahoo und General Electric. Zu Clifford Chance kam er 1998 von Rowe & Maw, ab 2001 leitete er die internationale Kartellrechtspraxis der Kanzlei.
Bei Skadden stößt Baxter auf ein gänzlich anderes Modell einer internationalen Kartellrechtspraxis: Während Clifford Chance auf starke nationale Teams setzt und nicht zuletzt über den branchenbezogenen Ansatz auch die Nähe zu den jeweiligen Unternehmen betont, hat Skadden Arps ihre europäische Kartellrechtspraxis im Wesentlichen in Brüssel zentriert. Von dort aus koordinieren die Anwälte international die Fusionsanmeldungen für die starke M&A-Praxis, dem Aushängeschild der Kanzlei.
Skadden war seit dem vorigen Sommer auf der Suche nach Verstärkung für ihr Brüsseler Büro, nachdem sich mit Henry Huser ein angesehener US-amerikanischer Partner aus der Kanzlei und aus dem Anwaltsberuf zurückgezogen hatte. Mit Baxters Zugang arbeiten an dem Standort künftig vier Partner, darunter der vor Ort sehr angesehene Jim Venit.
Clifford Chance ist in Brüssel auch weiterhin kartellrechtlich tätig und hat daneben seit Jahren auch eine reguläre belgische Corporate-Praxis angesiedelt. Wer Baxters Nachfolge in der Rolle des Praxisgruppenleiters antritt, ist bislang noch nicht entschieden.