Berlin

Busse & Miessen verstärkt sich im Franchiserecht

Busse & Miessen hat sich Anfang November an ihrem Berliner Standort mit dem Salary-Partner Dr. Nils Willich verstärkt, der von Görg wechselte. Der 33-Jährige soll in der Hauptstadt den Bereich Franchise- und Vertriebsrecht ausbauen.

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Willich begann seine berufliche Laufbahn 2018 im Berliner Büro von Görg und war dort sowohl im Vertriebs- als auch im Wettbewerbsrecht und im Gewerblichen Rechtsschutz tätig. Unter anderem war er Teil des Teams um den Berliner Partner Dr. Oliver Spieker, das die Görg-Stammmandantin Parfümerie Akzente zu Verträgen im Zusammenhang mit selektiven Vertriebssystemen von Markenherstellern beriet.

Nils Willich

Busse & Miessen ist insbesondere für ihre Kompetenz in der Beratung von Franchisesystemen bekannt. Willich wird nun im Berliner Büro den bisher schwerpunktmäßig in Bonn angesiedelten Bereich Vertriebsrecht, ebenfalls mit einem starken Fokus auf der Franchiseberatung, aufbauen.

„Mit ihm können wir unsere Mandanten in Berlin und den umliegenden Bundesländern besser persönlich betreuen und von der aktiven Start-up-Szene in Berlin, die auch beständig neue Franchisesysteme hervorbringt, profitieren“, sagte Dr. Volker Güntzel, Leiter der Franchise- und Vertriebsrechtspraxis von Busse & Miessen. Dies gelte insbesondere für die in Berlin sehr aktive Systemgastronomie.

Die Kanzlei mit Hauptsitz in Bonn zählt zu den in der Franchiseberatung aktivsten Einheiten. Dabei ist das Team um die beiden Partner Dr. Patrick Giesler und Dr. Volker Güntzel klar aufseiten von Franchisegebern und großen Master-Franchisenehmern positioniert. Mit Willich zählt das Vertriebsrechtsteam nun vier Equity-Partner und zwei Salary-Partner.

Neben Franchiserecht legt Busse & Miessen weitere Schwerpunkte in der Beratung zu bau- und medizinrechtlichen Fragen. Anfang 2021 verstärkte die Kanzlei sich in der öffentlich-rechtlichen Praxis mit dem früheren Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan.

Bei Görg beraten nach dem Weggang von Willich noch 14 Berufsträger zu vertriebsrechtlichen Themen, darunter sechs Equity-Partner und zwei Salary-Partner. Im Vorjahr hatte das Team den renommierten Schiedsrechtsexperten Dr. Christof Siefarth verloren, der zusammen mit dem Litigation-Partner Dr. Sebastian Feiler und einem Associate zu Bodenheimer Herzberg wechselte.

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