„Das Büro in Schanghai ist eine direkte Antwort auf die zunehmende Geschäftstätigkeit unserer Mandanten in China“, sagte Thomas Yannucci, Vorsitzender im Managementkomitee von Kirkland. „Aufgrund der Stärken von Kirkland in internationaler Prozessführung, gewerblichen Schutzrechten und Restrukturierung sehen wir außerdem die Möglichkeit, die immer mehr ins Ausland strebenden chinesischen Unternehmen zu beraten.“
Bereits seit 2006 ist Kirkland mit einem Büro in Hongkong vertreten. Unter Mitwirkung des dortigen Teams wurde unter anderem der Investor Bain Capital bei seinem Investment in den größten chinesischen Einzelhändler GOME Electrical Appliances beraten. Auch der Staatsfonds China Investment Corporation, der mit einem Volumen von 200 Milliarden US-Dollar für Auslandinvestitionen aufgesetzt ist, gehört zu den Mandanten von Kirkland.
Die Leitung ihres neuen Standortes vertraut Kirkland zwei erfahrenen Anwälten an. Xiaoyang Li war erst 2008 aus dem Pekinger Büro von Jun He Law Offices zu Kirkland gewechselt. Zuvor war der M&A-Anwalt für die Leitung der Corporate-Praxis bei King & Wood verantwortlich und saß auch im Management der renommierten chinesischen Kanzlei. Dagegen begann Chuan Li seine Tätigkeit 2001 als Associate in der Chicagoer Zentrale von Kirkland. 2007 wechselte der sowohl in China als auch in den USA ausgebildete Li dann in das Hongkonger Büro. Bei ihrer Aufbauarbeit in Schanghai werden sie von Anfang an von doppeltqualifizierten Associates mit Schwerpunkten im Private Equity unterstützt werden.
Mit Schanghai wächst Kirkland auf nun zehn Standorte an. In ihrem einzigen deutschen Büro in München sind derzeit 22 Anwälte beschäftigt.