Clifford erleichtert Aufhebung der Equity-Partnerschaft
Clifford Chance hat sich Ende März in einer Abstimmung für ein deutlich vereinfachtes Verfahren zur Beendigung der Equity-Partnerschaft im Fall von unzureichender Leistung ausgesprochen. Die überraschend große Mehrzahl der stimmberechtigten Equity-Partner folgte damit einem Vorschlag des internationalen Managements der Kanzlei, das sich seit Monaten mit Debatten um Vergütungssystem und fallende Umsätze konfrontiert sieht. Auslöser der Diskussionen war ein Fall aus dem vergangenen Jahr: Englischen Presseberichten zufolge hatte Clifford erstmals einem Partner den Equity-Status entzogen. Betroffen war der frühere Managing Partner in Bangkok, Wirot Poonsuwan.
Gemäß der alten Regelung mussten damals 85 Prozent der Equity-Partner dem Statusentzug zustimmen. Dies hatte jedoch nicht nur eine große Öffentlichkeitswirkung innerhalb der Sozietät zur Folge, sondern war auch mit einem sehr hohen organisatorischen Aufwand verbunden. Daraufhin entwarf das Management auf Initiative von Managing Partner Peter Cornell einen alternativen Vorschlag zur Behandlung ähnlicher Fälle.
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